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Weshalb die jüngsten Ergebnisse in den Formel-1-Rennen Sergio Perez' wahren Fortschritt bei Red Bull kaschieren und wie er die Saison beenden will

Es war das Duell des Rennens beim Türkei-Grand-Prix 2021 in Istanbul: Sergio Perez von Red Bull und Lewis Hamilton von Mercedes trugen über einige Kurven hinweg einen packenden Zweikampf aus - mit dem besseren Ende für Perez, der aber nichts davon wissen will, im Endspurt der Formel-1-Saison nur als "Helfer" von Max Verstappen deklariert zu werden.

Vor dem USA-Grand-Prix in Austin sagt Perez stattdessen: "Priorität hat natürlich, das Beste für mich persönlich rauszuholen. Das hat dann auch einen direkten Einfluss auf das Team und auch auf Max."

Nichts anderes habe sich in der Türkei zugetragen, meint Perez: "Wäre Lewis an mir vorbeigekommen, sein Rennen wäre wahrscheinlich ganz anders verlaufen als in der Realität. So aber war es gut für beide WM-Wertungen. Ich muss also weiterhin mein Bestes geben, und dann profitieren auch das Team und Max davon."

Ihm komme es also vorrangig auf persönliche Einzelergebnisse an, sagt Perez. Und die WM-Tabelle kaschiere für die jüngsten Rennen, wie gut er für Red Bull abgeschnitten habe.

"Im Prinzip", erklärt Perez, "war ich ja bei den Rennen [vor Istanbul] auch auf dem Podium. In Monza kam es mir durch eine Strafe abhanden. In Sotschi befand ich mich auf einer Top-3-Position, als der Regen kam und wir es drei Runden vor Schluss falsch machten." Statt dritten Plätzen sprangen so nur die Positionen fünf und neun für Perez heraus.

Er selbst hält das für "ein bisschen Pech" und sieht "sonst gute Fortschritte" bei sich und seiner Form. Daran will Perez ab Austin anknüpfen: "Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass wir in den restlichen sechs Rennen gut aussehen und die Saison auf gutem Niveau beschließen können. Wir können vorne dabei sein", meint er.

In der Fahrer-WM liegt Perez sechs Grands Prix vor Schluss auf Rang fünf, noch hinter McLaren-Fahrer Lando Norris.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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