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Formel 1 Dschidda

Sicherheitsexperte rechnet nicht mit Angriff auf die Rennstrecke

Friedrich Steinhäusler geht nicht davon aus, dass der Formel-1-Paddock ein Angriffsziel im Krieg zwischen Saudi-Arabien und dem Jemen sein könnte

Der Krieg zwischen Saudi-Arabien und dem Jemen ist am Freitag ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit gerückt, als in unmittelbarer Nähe der Rennstrecke in Dschidda eine Fabrikanlage des Mineralölherstellers Aramco, ein Sponsor sowohl der Formel 1 als auch des Teams Aston Martin, erfolgreich von Huthi-Rebellen bombardiert wurde.

Seither ist die Sorge um die Sicherheit des Formel-1-Zirkus groß. Dabei sind Sicherheitsexperten nicht überrascht, dass es am Freitag zu einer solchen Eskalation gekommen ist. "Die strategische Sicherheitslage in der Gegend hat so etwas erwarten lassen", sagt etwa Prof. Dr. Friedrich Steinhäusler von der Universität Salzburg im Interview mit 'ServusTV'.

"Saudi-Arabien befindet sich seit Jahren im militärischen Konflikt mit dem Jemen, und die Gruppierungen dort, Huthis, haben bereits mehrmals erfolgreich Drohnen- und Raketenangriffe auf saudi-arabische Einrichtungen zustande gebracht."

"Dass sie jetzt derart gezielt auf eine Aramco-Anlage in Saudi-Arabien treffen konnten, das spricht für einen Fortschritt in der technologischen Bewältigung dieser Angriffswaffen", analysiert der Sicherheitsexperte aus dem fernen Österreich.

Um die Sicherheit von Fahrern und Teams im Paddock macht er sich dennoch keine akuten Sorgen: "Ich würde aus diplomatischer und strategischer Sicht nicht erwarten, dass hier auf Menschenansammlungen höchster Priorität ein weiterer Angriff erfolgen würde", glaubt er, denn: "Das wäre für die Angreifer medial gesehen äußerst negativ."

"Weitere Angriffe auf Industrieanlagen und kritische Infrastruktur? Ja, das schon. Aber ich würde keine Angriffe auf die Formel-1-Rennstrecke und die Zuschauer erwarten", sagt Steinhäusler.

Gleichzeitig räumt er ein, dass die Formel 1 als Ziel "äußerst attraktiv für die Angreifer" ist, "denn sie haben sowohl von VIP-Tribünen bis zu multimedialen Übertragungen in die Welt hinaus alle Voraussetzungen, die ein militärisch-terroristischer Angriff haben will".

Daher müsse man sich "drauf verlassen, dass die Saudis die Luftabwehr am Boden dementsprechend gut stationiert haben. Es hängt davon ab, wie gut die Luftabwehr mit Anlagen um die Rennstrecke herum installiert ist, um etwaige Angriffe mit Marschflugkörpern oder mit Drohnen rechtzeitig stoppen zu können", sagt er.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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