"Sieht nicht schlecht aus": Audi nach Australien-Auftakt vorsichtig optimistisch
Audi fährt im ersten Australien-Training direkt in die Top 10: Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto sprechen trotz "kleiner Schwierigkeiten" von einem "positiven Tag"
Nico Hülkenberg spricht von einem "anständigen Freitag" in Melbourne
Foto: LAT Images
Starker Start für das neue Audi-Team beim Auftakt der Formel 1 in Melbourne: Nico Hülkenberg und Teamkollege Gabriel Bortoleto landen im ersten Freien Training (hier zum Ergebnis) vor dem Großen Preis von Australien (hier der komplette Zeitplan) auf Anhieb in den Top 10.
"Insgesamt war es ein anständiger erster Freitag der Saison", zieht Hülkenberg nach dem Auftakt in Australien eine zufriedenstellende Bilanz, auch wenn er in der zweiten Session am Nachmittag (hier zum Ergebnis) nur noch auf dem zwölften Platz stand.
"Es lief größtenteils sauber, und wir konnten eine gute Anzahl an Runden fahren, was gerade zu Beginn des Wochenendes immer wichtig ist. Es gab ein paar kleine Probleme hier und da, die wir noch bereinigen müssen, aber das gehört zum Prozess."
"Es ist das erste Mal hier mit dem neuen Auto, also gibt es eine Menge Informationen, die wir heute Abend durchgehen müssen", betont der Deutsche, dass noch eine Menge Arbeit auf das ehemalige Sauber-Team wartet. Der Rückstand auf die Bestzeit von McLaren-Pilot Oscar Piastri war mit 1,7 Sekunden auch verhältnismäßig groß.
"Wir werden alles analysieren und schauen, was wir für morgen verbessern können, aber es ist ein solider Ausgangspunkt." (ANZEIGE: Du willst wissen, wie sich Audi und Nico Hülkenberg in diesem Jahr schlagen? Hol Dir jetzt Sky und erlebe alle Rennen live und ohne Werbeunterbrechung!)
Gabriel Bortoleto: "Sieht gar nicht so schlecht aus"
Auch Teamkollege Gabriel Bortoleto spricht von einem "positiven" Tag, wobei der Brasilianer in der zweiten Session auf dem 14. Platz landete. "Es gibt noch eine Menge Arbeit vor uns, viele Grundlagen müssen noch verbessert werden", sagt er. Das erste Training sei "reibungslos" verlaufen, das zweite Training "eher weniger".
"Aber insgesamt bin ich ziemlich zufrieden", resümiert Bortoleto. "Wir müssen noch ein bisschen abwarten, wie die anderen Teams performen und alles an Leistung abrufen, aber ehrlich gesagt sieht es gar nicht so schlecht aus. Ich denke, wir sind froh, dass wir jetzt eine Basis haben, von der wir starten können."
Auf die Ergebnisse legt der 21-Jährige noch keinen Wert. "Wir müssen einfach die Grundlagen verbessern, von denen noch so viele offen sind", verrät der Audi-Pilot. "Es gibt noch viele Bereiche am Auto und an der Antriebseinheit zu verfeinern, und dieses Verständnis kommt nur mit Zeit und Daten."
Audi mit "kleinen Schwierigkeiten beim Energieeinsatz"
Ein besonderer Fokus liegt auch auf dem Qualifying, das nach Ansicht vieler Fahrer zum Chaos werden könnte. Entscheidend wird sein, wie die gezeiteten Runden gestartet werden und wann die Energie genau eingesetzt wird. "Um ehrlich zu sein, ist das eher eine Aufgabe für die Leute an der Antriebseinheit", meint Bortoleto.
"Als Fahrer fährst du einfach, was sie einstellen. Aber natürlich gibt es noch eine Menge zu tun, viele kleine Anpassungen." Die beiden Trainings am Freitag seien eine gute Hilfe gewesen, um sich schon einmal damit zu beschäftigen - und bei der Konkurrenz abzuschauen.
"Wir sehen, wo die anderen Teams ihre Energie einsetzen, und können unsere Sachen feinjustieren, aber gleichzeitig müssen wir jetzt unsere eigenen Probleme lösen", sagt Bortoleto. "Wir haben ein paar kleine Schwierigkeiten beim Energieeinsatz, aber das sind Einstellungen, Konfigurationen und Arbeiten, die die Antriebseinheit-Leute erledigen - sie sind sehr fähig darin."
Nach dem Auftakt in Australien überwiegt daher vor allem die Erkenntnis, dass Audi eine gute Basis hat, um Fortschritte zu machen. "Es ist noch sehr früh in der Saison, daher ist die Priorität, weiterhin zu lernen und uns selbst zu verbessern", schließt der Audi-Pilot ab.
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