Silverstone 2020: Nico Hülkenberg vor zweitem Formel-1-Einsatz

Der zweite Einsatz von Nico Hülkenberg steht Medienberichten zufolge fest: Der Deutsche soll Sergio Perez in Silverstone ein zweites Mal ersetzen

Silverstone 2020: Nico Hülkenberg vor zweitem Formel-1-Einsatz

Nico Hülkenberg soll an diesem Wochenende eine zweite Chance erhalten, sich in der Formel 1 zu beweisen. Laut Informationen von 'RTL' ist die Entscheidung gefallen, dass der Deutsche auch beim zweiten Grand Prix in Großbritannien für Racing Point ins Lenkrad greifen darf.

Bis zuletzt stand nicht fest, ob Sergio Perez nach seiner Coronaerkrankung wieder fit sein würde. Zudem gab es Unklarheiten, wie lange die Quarantäneregelung für den Mexikaner gelten würde. Gerne hätte Racing Point seinen Stammpiloten wieder fahren lassen, doch nun steht fest, dass Hülkenberg noch einmal ran darf.

Zuletzt hatte er 'RTL' gegenüber noch erklärt, dass es "nicht zu 100 Prozent" feststeht. "Richtig bestätigt bekommen wir es erst am Donnerstag." Hülkenberg weiß, dass er nur die zweite Wahl ist: "Checo ist der Hauptfahrer, und wenn er fahren kann, dann ist er natürlich wieder zurück."

Bereits nach dem ersten Rennen in Silverstone hatte Teamchef Otmar Szafnauer jedoch angedeutet: "Wahrscheinlich fährt Nico." Hülkenberg war schon am vergangenen Wochenende eingesprungen, konnte das Rennen nach Problemen an seinem Motor aber gar nicht erst antreten.

Umso mehr freut er sich über eine zweite Chance: "Ich habe Blut geleckt und bin heiß, wieder ins Auto zu steigen", sagt er. "Aber ich nehme es, wie es kommt."

Zwischen den beiden Events hatte der Deutsche drei Tage im Simulator trainiert und auch seine Fitness verbessert. Vor allem mit dem Nacken hatte er bei seinem Comeback so seine Probleme nach acht Monaten Formel-1-Auszeit. "So etwas kann man nicht trainieren. Die Fahrfitness bekommt man nur beim Fahren. Da kann man Gewichte stemmen, wie man will."

Eine offizielle Bestätigung soll wahrscheinlich am Donnerstagvormittag erfolgen.

Bis dahin muss er aber noch einige Nachrichten abarbeiten, denn sein Comeback hatte eine "kleine Welle" ausgelöst, wie er sagt: "Auf dem Handy gab es einen ordentlichen WhatsApp-Stau. Da sind noch ein paar Nachrichten, die ich noch nicht gelesen habe." Über 100 sollen es sein, dazu Nachrichten per Email und über Instagram.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

geteilte inhalte
kommentare
Mercedes zu sorgenfrei: Hatten Reifenschäden "nicht auf dem Schirm"

Vorheriger Artikel

Mercedes zu sorgenfrei: Hatten Reifenschäden "nicht auf dem Schirm"

Nächster Artikel

Mercedes-Reifenschäden in Silverstone: DAS hat keine Rolle gespielt

Mercedes-Reifenschäden in Silverstone: DAS hat keine Rolle gespielt
Kommentare laden