"Sind erster Ersatz": Jerez plant Rückkehr in den Formel-1-Kalender

Jerez möchte nach 25 Jahren wieder in den Formel-1-Kalender zurück und betont, dass man derzeit erster Ersatz wäre, sollte ein anderes Rennen wegfallen

"Sind erster Ersatz": Jerez plant Rückkehr in den Formel-1-Kalender

Kehrt die Formel 1 wieder nach Jerez zurück? Derzeit gibt es Bestrebungen aus Andalusien, die Strecke wieder in den Kalender zu bringen, um die Region wieder etwas mehr in den Fokus zu rücken.

Laut Spaniens Vize-Regierungschef in Andalusien und Tourismusminister Juan Marin sei eine Rückkehr machbar. Drei bis fünf Millionen Euro würde man an Investitionen in die Strecke benötigen, um notwendige Anpassungen vorzunehmen. Das Geld könnte man durch europäische Fonds und privaten Initiativen zusammenbekommen.

Marin verriet am Montag in London zudem auch, dass Jerez schon nah an einer Rückkehr in die Formel 1 dran sei: "Wir sind die Nummer-1-Reserve. Sobald ein Weltmeisterschaftsevent rausfällt, könnten wir einsteigen", sagt er auf einer Pressekonferenz bei der Internationalen Tourismus- und Reisemesse.

Denkbar wäre, dass Jerez in Zukunft wieder Heimat des spanischen Grand Prix wird. Denn Barcelona steht seit Jahren schon auf der Kippe und wurde mehrfach schon aus dem Kalender geschrieben. Für 2022 steht das Rennen aber weiter im Kalender.

Dass es gleich zwei Rennen in Spanien gibt, ist angesichts der jüngsten Kalenderentwicklung nur schwer vorstellbar. Allerdings hat auch Imola für 2022 als zweites italienisches Rennen den Weg in den Kalender gefunden.

Der Circuito de Jerez war von 1986 bis 1990 Heimat des Spanien-Grand-Prix. Zudem war die Strecke auch 1994 und 1997 als Großer Preis von Europa im Kalender.

Berühmt wurde vor allem das bislang letzte Formel-1-Rennen dort, als Michael Schumacher und Jacques Villeneuve um den Titel kämpften. Nach einem missglückten Rammstoß des Deutschen gewann Villeneuve Williams' bislang letzten Titel.

Mit Bildmaterial von Williams.

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