So viel bezahlen die Teams für eine Saison in der Formel 1

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So viel bezahlen die Teams für eine Saison in der Formel 1
05.01.2016, 14:14

Unser Überblick über die Budgets der Formel-1-Rennställe: Wer sich den Grand-Prix-Sport am meisten kosten lässt, wer am wenigsten Geld hat und wer seine Ressourcen am besten nutzt!

Die angegebenen Budget-Zahlen basieren auf einer Untersuchung von Business Book GP.

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Liste

#10: Manor

#10: Manor
1/10

Foto: : XPB Images

2010 stieg Manor gemeinsam mit HRT und dem damaligen Lotus-Team in die Formel 1 ein. Die beiden direkten Konkurrenten sind zwar inzwischen nicht mehr dabei, aber Manor ist noch immer ein klassischer Hinterbänkler und fährt trotz 83 Millionen Euro pro Jahr klar hinterher. 2015 verfehlte das Team einen Punkterang.

#9: Sauber

#9: Sauber
2/10

Foto: : XPB Images

Mit einem Budget von rund 103 Millionen ist Sauber finanziell das zweitschwächste Team in der Formel 1. Die Talentschmiede aus der Schweiz belegte zuletzt oft solide Mittelfeldpositionen, stürzte 2014 aber auf den zehnten Platz in der Konstrukteurswertung ab. 2015 gab’s immerhin Platz acht – vor McLaren!

#8: Force India

#8: Force India
3/10

Foto: : XPB Images

Was Vijay Mallya und seine Mannschaft aus einem jährlichen Budget von etwa 130 Millionen Euro machen, ist aller Ehren wert: 2015 erzielte das indisch-britische Team mit Platz fünf in der Konstrukteurswertung sein bisher bestes Ergebnis, Sergio Perez stand sogar einmal auf dem Podest. Hier wird Geld sinnvoll genutzt!

#7: Toro Rosso

#7: Toro Rosso
4/10

Foto: : Red Bull Content Pool

Das B-Team von Red Bull, also das hauseigene Nachwuchsteam, operiert mit rund 138 Millionen Euro pro Jahr und stellt den Red-Bull-Junioren ein solides Mittelfeld-Auto zur Verfügung. Mehr muss auch nicht sein: Die jungen Piloten sollen bei Toro Rosso in erster Linie Erfahrung sammeln, damit sie eines Tages ins A-Team Red Bull Racing berufen werden können.

#6: Lotus

#6: Lotus
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Foto: : XPB Images

Das Lotus F1 Team kränkelte zuletzt schwer und wurde in der Winterpause vor der Formel-1-Saison 2016 schließlich von Renault übernommen. Etwa 139 Millionen Euro soll der Rennstall pro Saison investiert haben. 2015 fuhr Lotus damit auf Position sechs.

#5: Williams

#5: Williams
6/10

Foto: : XPB Images

Mit „nur“ 186 Millionen Euro ist Williams der Krösus unter den Mittelfeld-Teams – und mit Abstand der erfolgreichste Rennstall unter den vermeintlich „Kleinen“. Denn zum zweiten Mal in Folge gelang der britischen Mannschaft der Sprung unter die Top 3 der Konstrukteurswertung. Alle Achtung! Auch hier weiß man seine Ressourcen gut zu nutzen!

#4: Ferrari

#4: Ferrari
7/10

Foto: : Pirelli

Und jetzt kommt der große Sprung: von Williams mit 186 Millionen Euro zu Ferrari mit rund 418 Millionen Euro. Damit sind wir auch finanziell in der Spitzengruppe angekommen. Ferrari ist das erste Team in unserer Rangliste, das Chassis und Motor komplett in Eigenregie baut. Das kostet natürlich. Doch 2015 ging es auch voran: Platz zwei!

#3: McLaren

#3: McLaren
8/10

Foto: : McLaren

So viel Geld für so wenig Ertrag: Geschätzte 465 Millionen Euro sind zuletzt in den Rennbetrieb des britischen Traditionsteams McLaren geflossen. Doch die Saison 2015, die erste mit Honda als Motorenpartner, war ein glatter Flopp: gerade mal 27 Punkte, nur Platz neun in der Konstrukteurswertung. So schlecht war der Rennstall seit 1980 nicht mehr…

#2: Mercedes

#2: Mercedes
9/10

Foto: : XPB Images

Die Weltmeister, aber nicht im Geldausgeben: Mit etwa 467 Millionen Euro pro Jahr belegt Mercedes „nur“ den zweiten Platz unserer Budget-Rangliste. Der deutsche Hersteller – genau wie Ferrari baut auch Mercedes sowohl Chassis als auch Motor – holte zuletzt zweimal in Folge beide Formel-1-WM-Titel. Nach Sparkurs sehen die Investitionen aber nicht aus.

#1: Red Bull

#1: Red Bull
10/10

Foto: : XPB Images

Die knappe Nummer eins beim Geldausgeben: Red Bull Racing. Rund 469 Millionen Euro ist Dietrich Mateschitz das Formel-1-Abenteuer seiner Energydrink-Marke wert – pro Jahr. Eine stolze Summe, für die es von 2010 bis 2013 zwar viermal in Folge den totalen Triumph in der Formel 1 gab, 2015 aber „nur“ Platz vier – nach Rang zwei 2014. Doch bei so viel Budget ist schon 2016 wieder alles möglich!

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