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So will Ross Brawn die Formel 1 reformieren

Der neue Verantwortliche für die sportliche Entwicklung der Formel 1, Ross Brawn, erläutert seine Pläne zur künftigen Ausrichtung der Rennserie.

Adam Cooper

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Bearbeitet: 24.01.2017, 13:22

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Ross Brawn, Mercedes AMG F1 Teamchef

In Führung nach dem Start: Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid

Safety-Car-Start: Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid, führt

Sean Bratches, Geschäftsführer, Kommerzielle Operationen; Chase Carey, Vorstand von Formula 1; Ross

Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid und sein Teamkollege Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 W07 Hy

Valtteri Bottas, Mercedes

Feuer: Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso STR9

Start: Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid, führt

Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H am Start

Bernie Ecclestone, und Ross Brawn, Mercedes GP, Technicher Direktor

Die neuen Formel-1-Eigentümer von Liberty Media haben den früheren Teamchef in ihre Führungsmannschaft geholt, damit er der Meisterschaft zu neuem Glanz verhilft.

Im Gespräch mit BBC 5 Live erklärt Brawn, was er vorhat: "Gemeinsam mit den anderen Anteilseignern der Formel 1 will ich im ersten Schritt eine Vision für die nächsten Jahre entwickeln."

"Ich weiß aus Erfahrung: Wenn die Formel 1 ein Problem hat, reagiert sie darauf und versucht, eine Lösung zu finden. Aber was fehlt, ist eine Perspektive für die nächsten 3 bis 5 Jahre und eine Vision, wo man in dieser Zeit hin will", meint Brawn.

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"Und wir wissen doch, was die Fans wollen: Sie wollen unterhalten werden. Sie wollen enges Racing. Und sie wollen verstehen, was vor sich geht. Ich denke, da sind wir uns alle einig."

"Es geht nun darum, gemeinsam mit den Teams und allen weiteren Beteiligten einen Weg zu finden, dass wir da hinkommen."

Vereinfachung des Formel-1-Reglements

Laut Brawn müsse daher zunächst Priorität haben, das komplexe Reglement der Formel 1 zu vereinfachen. Denn selbst er als absoluter Insider habe in den vergangenen Jahren nicht immer verstanden, was während eines Rennens passiert sei, sagt Brawn.

"Ja, es ist ein toller Sport mit einer herausragenden Kombination aus Fahrern und deren Persönlichkeiten, dem Wettbewerb, den Autos und mehr. Wir müssen uns einfach anschauen, wie wir die Show verbessern können."

"Die Fans wollen Racing sehen. Und davon gab es zuletzt nicht besonders viel. 2 Fahrer aus dem gleichen Team haben sich in den vergangenen Jahren duelliert. Das ist nicht die Schuld von Mercedes, denn sie haben klasse Arbeit geleistet. Doch die Fans wollen Rennsport sehen."

"Es gibt natürlich unterschiedliche Fans. Und genau da wird es kompliziert. Manche Fans kommen zur Strecke, manche sitzen vor dem Fernseher, andere nutzen ganz andere Medien. All diese Bedürfnisse müssen wir respektieren und eine gute Balance finden, um all diese Bedürfnisse zu befriedigen."

Dazu gehöre auch, meint Brawn, ein Formel-1-Rennwochenende vor Ort wieder zu einem Erlebnis zu machen. Er sagt: "Wenn du als Fan für ein Wochenende an die Strecke gehst, solltest du von A bis Z gut unterhalten werden."

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