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Liam Lawson ist kein großer Fan von Social-Media-Plattformen

Foto: circuitpics.de circuitpics.de

Im Podcast "High Performance" spricht Liam Lawson offen über toxisches Verhalten in der Formel-1-Community. Der Racing-Bulls-Pilot wurde des Öfteren Zeuge der Schattenseiten von Social Media, insbesondere nach der einen oder anderen Konfrontation auf der Strecke mit Sergio Perez.

"Inzwischen ist das schon so oft vorgekommen", erzählt der 24-Jährige. "Gerade mit allem, was in den letzten zwölf Monaten passiert ist. Irgendwann fängst du einfach an, das zu ignorieren, denn da fliegen so viele Meinungen, Gerüchte und solches Zeug durch die Welt, von dem einfach nichts stimmt. Und wenn du dich auf jeden einzelnen Punkt davon konzentrierst, dann würdest du wahnsinnig werden."

"Es kommt auch darauf an, wie sehr du dich mit solchen Dingen wie Social Media überhaupt beschäftigst", erklärt Lawson. "Ich habe das größtenteils aus meinem Leben gestrichen."

Seine Formel-1-Accounts hat Lawson laut eigener Aussage inzwischen auf stumm geschaltet und bekommt dementsprechend so gut wie nichts mehr aus diesem Online-Kosmos mit. Auf die Frage, ob ihm dieser Schritt geholfen hat, antwortet der Zehntplatzierte in der Weltmeisterschaft: "Mir auf jeden Fall. Das hat einen großen Unterschied gemacht."

"Es gibt kleine Dinge, die mir im Laufe meiner kurzen Karriere in der Formel 1 widerfahren sind", so Lawson. "Damals waren diese Dinge ziemlich groß, aber rückblickend war ich dafür sehr dankbar."

Als Beispiel für die Welle, die einem via Social Media entgegenschlagen kann, nennt Lawson sein Duell mit Perez in Mexiko 2024. Seinerzeit stand die Frage im Raum, welcher der beiden 2025 im Red Bull sitzen würde.

Wenig überraschend war das Duell der beiden äußerst intensiv. Damals hatte Lawson seine Meldungen auf Instagram noch nicht auf stumm geschaltet und war nach dem Rennen etwas schockiert.

"Ich habe sowas noch nie gesehen", so beschreibt der ehemalige DTM-Fahrer die Situation. "Die Nachrichten, die Kommentare unter Posts; Leute haben die verrücktesten Dinge von sich gegeben, die du dir vorstellen kannst. Wirklich die fürchterlichsten Dinge."

Im Podcast bestätigt Lawson, dass er sowohl in Kommentaren als auch über direkte Nachrichten angegriffen wurde. Die Antwort des Racing-Bulls-Piloten? Social-Media-Apps bis zum Ende der Saison 2024 von seinem Handy löschen.

Die Auswirkungen von Social Media im Profisport bekommen nicht nur die Fahrer im Mittelfeld zu spüren. Erst letztes Jahr hat Weltmeister Lando Norris offen über seinen Versuch gesprochen, die Kommentare und Meinungen auf Plattformen wie Instagram hinter sich zu lassen.

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