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Software-Problem bei Renault: Abiteboul erklärt die "einfache" Lösung

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Software-Problem bei Renault: Abiteboul erklärt die "einfache" Lösung
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper, Featured writer
26.04.2019, 20:09

Nach dem Ausfall von Nico Hülkenberg in China erklärt Renault-Teamchef Cyril Abiteboul, wie der Software-Fehler zustande kam und gelöst werden konnte

In der noch jungen Formel-1-Saison hatte Renault wiederholt Probleme mit seiner MGU-K. Jüngstes Opfer wurde Nico Hülkenberg beim Großen Preis von China. Er musste sein Auto nach 16 Runden unfreiwillig abstellen. Mit dem Wechsel zu einer überarbeiteten Version der MGU-K in Schanghai war es zu einem Softwarefehler gekommen.

Für Aserbaidschan wurde dafür nun eine Lösung gefunden, wie Renault-Teamchef Cyril Abiteboul gegenüber 'Motorsport.com' bestätigt. "Wir haben eine sehr einfache Änderung in einer Zeile Code vorgenommen. Das wird hoffentlich das Problem, das wir in Schanghai hatten, gelöst haben", erklärt der Franzose erleichtert.

Bei diesem Rennen sollte es daher nicht erneut auftreten, ist Abiteboul zuversichtlich. Wie es dazu, erläutert er so: "Im Grunde genommen ist es ein Standardmodus, der getriggert werden kann. Es ist eine Endlosschleife, wie manchmal auf Ihrem Laptop, wenn Sie den Task-Manager sehen, der 98 Prozent der gesamten CPU verbraucht."

"Es ist genau das, was passiert ist. Es ist eine offene Schleife und das System versuchte, diese Schleife zu durchlaufen, Runde für Runde, wegen des Standardmodus." Man habe versucht, ihn zurückzusetzen, "aber wir mussten in der Garage einen Neustart vornehmen, und es war wieder online. Das wäre auf der Strecke nicht möglich gewesen."

Cyril Abiteboul

Cyril Abiteboul ist zuversichtlich, dass das Software-Problem in Baku behoben ist

Foto: LAT

Dass der Fehler vorher nicht aufgefallen war, lag vor allem daran, dass man die neue Spezifikation der MGU-K nach dem Ausfall von Carlos Sainz (McLaren) in Australien so schnell wie möglich auf die Strecke bringen wollte. Dabei musste man einige Prozesse abkürzen, sodass die Störung letztendlich erst auffiel, als der Schaden passiert war.

"Das Problem ist, dass es Zeit gekostet hat, die Teile aus Melbourne zurückzuschicken, um den Fehler zu verstehen, eine Reparatur zu entwerfen, die Reparatur zu bestellen, die Reparatur zu erhalten, sie zu inspizieren, sie gegenzuzeichnen und wieder zurückzuschicken, und das in ausreichender Menge für unser Team und unsere Kunden. Es ist verrückt."

Das sei eine Herausforderung, vor der jeder Hersteller steht, weiß Abiteboul und räumt unverhohlen ein: "Wir haben 95% von dem getan, was getan werden musste. Einige der verschiedenen Schritte mussten wir allerdings beschleunigen und dadurch gab es eine Lücke auf der Software-Seite der Dinge, unter der am Ende Nico zu leiden hatte."

Doch es gibt auch eine positive Kehrseite. "Es stimmt, dass wir keinen Hardwarefehler hatten, der mit dem in Melbourne und danach in Bahrain zusammenhing", versichert der Renault-Teamchef. Er hofft nach nur zwei Top-10-Plätzen in der bisherigen Saison, dass dem Team in Baku endlich ein sauberes Rennwochenende gelingt.

"Wir liegen in der WM auf Platz vier, waren aber nur zweimal in der Lage, das Rennen zu beenden", blickt Abiteboul auf die aktuelle Bilanz von zwei siebten Plätzen. "Das sagt also nur etwas über unsere Wettbewerbsfähigkeit in dieser Gruppe aus, aber natürlich wollen wir es besser machen." Ziel sei es, mit beiden Autos Punkte zu sammeln.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Teams Renault F1 Team
Urheber Juliane Ziegengeist