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Eigentlich sollte die Formel 1 in Miami ein neues Sicherheitssystem für die Starts testen, doch weil die Software nicht verfügbar ist, muss der Test warten

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Das neue Startsystem ist noch nicht bereit für einen Test in Miami

Foto: LAT Images

Die Einführung des neuen Sicherheitssystems, das entwickelt wurde, um den Start der Formel-1-Boliden auch bei Problemen zu gewährleisten, wurde verschoben. Eigentlich hatte die Formel-1-Kommission in der langen Aprilpause beschlossen, das neue System an den Wochenenden in Miami und Montreal zu testen, um es dann endgültig in das Reglement aufzunehmen.

Doch das muss erst einmal verschoben werden, denn die ersten Tests werden am Wochenende in Miami noch nicht möglich sein. Der einfache Grund: Die für den Betrieb erforderliche Software ist noch nicht verfügbar. Daher werden die notwendigen Tests frühestens in Montreal und Monaco durchgeführt werden können.

Dennoch wird auch in Miami etwas getestet werden: ein Beleuchtungssystem im Heck der Boliden, das im Falle eines Abwürgens oder eines besonders langsamen Starts in Kraft tritt. Dabei handelt es sich um ein System, das darauf abzielt, ein stehendes oder gefährlich langsames Auto in der Startaufstellung so gut wie möglich sichtbar zu machen.

Die Starts waren bislang im Laufe der Saison eines der Aufregerthemen, da es im Feld große Unterschiede zwischen einzelnen Teams gab, was zu gefährlichen Situationen führte. In Australien war Liam Lawson fast gar nicht von der Linie weggekommen, weswegen ihm beinahe Franco Colapinto mit Vollgas ins Heck gerauscht wäre, wenn er keine Blitzreaktion gezeigt hätte.

Im Mittelpunkt stand dabei auch die Einheitssteuerung, die während der Entwicklungsphase einige Kompatibilitätsprobleme mit den Power-Units aller Hersteller zu haben schien, was in einigen Fällen sogar das Anlassen verhinderte.

In diesem Fall handelt es sich jedoch nicht um ein unerwartet aufgetretenes Problem, sondern um eine notwendige Verzögerung, um die Software fertigzustellen, zu testen und auf allen Steuergeräten zu installieren.

Sollte sich das Sicherheitssystem in Montreal und Monaco bewähren und keine Probleme verursachen, wird der Einsatz ab dem Großen Preis von Spanien Mitte Juni offiziell.

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