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Formel 1 Sao Paulo

Startcrash mit Hülkenberg: Und wer hat den Unfall ausgelöst?

Was die beteiligten Formel-1-Fahrer zum Startcrash beim Grand Prix in Brasilien sagen und wer am meisten für die Kollision vor Kurve 1 verantwortlich ist

Startcrash mit Hülkenberg: Und wer hat den Unfall ausgelöst?

Treffen sich zwei Formel-1-Fahrer vor Kurve 1 in Brasilien. Doch was dann passiert, finden weder Nico Hülkenberg noch Kevin Magnussen und Alexander Albon besonders witzig. Denn Magnussen und Albon scheiden im Sao-Paulo-Grand-Prix 2023 mit beschädigten Autos sofort aus, Hülkenberg wird ans Ende des Feldes zurückgeworfen.

Aber was genau ist vorgefallen? Hülkenberg kam beim Start weniger gut weg und hatte alsbald Magnussen links und Albon rechts neben sich. Für drei Fahrzeuge nebeneinander wurde es dann zu eng: Hülkenberg touchierte mit seinem rechten Vorderrad den Williams von Albon, der sich dann wegdrehte und im Abfliegen noch Magnussen abräumte.

Von wem die entscheidenden Bewegungen ausgingen, die zur Kollision führten, das wissen die beteiligten Fahrer nicht genau zu sagen. Hülkenberg aber fühlte sich eingeklemmt und scherzt: "Beide schienen sich zu mir hingezogen zu fühlen und wollten mir einen Kuss geben. Einen Kuss habe ich auch gekriegt. Und ich glaube, jetzt kommen sie nicht mehr!"

Hülkenberg fühlt sich an Katar erinnert

Ernsthaft fügt Hülkenberg bei Sky hinzu: Er habe "keine Ahnung", wie genau es zum Zwischenfall gekommen sei, aber er fühle sich an Katar erinnert. "Alex kam rechts vorbei, Kevin kam auch hoch und hat mich in die Zange genommen. Er kann natürlich nicht wissen, dass rechts von mir noch ein Auto ist."

 

Albon unterstellte den Haas-Fahrern ebenfalls keine Absicht und sagt: "Ich war so weit rechts wie möglich. Ich glaube, der Haas links hatte keine gute Übersicht, kam dann etwas rüber und quetschte so den Haas in der Mitte ein. Und das wars."

Magnussen wiederum sieht sich erst beim Aufprall als in den Zwischenfall involviert und meint schlicht: "Ich wurde getroffen." Er sei eben in den Crash verwickelt worden und habe "Pech" gehabt.

Fahrer sind sich einig: "Sowas passiert"

Hülkenberg spricht von einem "klassischen Rennunfall" und auch Albon meint: "Sowas passiert."

Er habe einen "sehr guten Start" gehabt, betont Albon. "Manchmal läuft es dann für dich, so wie in Mexiko. Manchmal aber auch nicht, so wie heute. Das ist frustrierend. Aber ich denke nicht, dass ich hätte etwas anders machen können. Ich bin vor allem frustriert, weil ich einen guten Start hatte, aber mit nichts dastehe."

Verletzt habe er sich beim "eigentlich großen Aufprall" nicht, versichert der Williams-Fahrer: "Du kriegst da schon eine mit, und das ist nie schön. Aber ich bin okay."

Zweiter Abflug für Magnussen binnen einer Woche

Gleiches gilt für Magnussen, der die Szene als "ein bisschen frustrierend" einstuft, wo er doch vor einer Woche in Mexiko ebenfalls abgeflogen war. Weiter sagt der Haas-Fahrer: Ich bin jetzt zweimal [in Folge] in die Banden eingeschlagen, und beide Male war es nicht meine Schuld."

Auch er beruft sich auf einen "guten Start" und meint: "Ich hatte ein gutes Gefühl für den Soft-Reifen gehabt. Auf dem Weg in die Startaufstellung hatte ich noch zu meinem Ingenieur gefunkt: 'Könnte gut werden.' Ich hatte ein wirklich gutes Gefühl im Auto. Aber es ist typisch. Pech."

Und so kam nur Hülkenberg über die erste Kurve hinaus, mit einem "kleineren Schaden am Seitenkasten", wie er erklärt. "Aber den konnten wir während der Rotphase beheben. Im Rennen hatten wir dann keinen Schaden." Punkte gab es trotzdem nicht für den Deutschen.

Albon: Verpasste Chance für Williams

Gerade die verpasste Top-10-Chance ärgert Albon am meisten: "In einem solchen Rennen willst du sowas nicht erleben, wenn schon ein Ferrari draußen ist, Daniel [Ricciardo] und Piastri eine Runde zurück sind. Da hast du die Chance auf Punkte. Das sind normal die Rennen, in denen wir gut sind, in denen wir die Punkte aufschnappen."

"Wenn es mir gelungen wäre, an den beiden Haas vorbeizugelangen, dann hätten wir eine wirklich gute Punktechance gehabt. Und es sah ja gut aus auf den ersten Metern."

"Aber jetzt profitieren unsere Gegner in der WM", sagt Albon. "Mir wäre zum Beispiel lieber gewesen, Alfa Romeo punktet statt AlphaTauri."

Doch weder Haas noch Alfa Romeo nehmen Zählbares mit aus Brasilien, nur AlphaTauri: Dank fünf Punkten hat das italienische Team den Rückstand auf Williams auf sieben Punkte verkürzt und sich weiter von den Teams am Tabellenende der Konstrukteurswertung abgesetzt.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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