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Patricio O'Ward gilt nach starken Leistungen in der IndyCar-Serie als Kandidat für Formel-1-Neuling Cadillac, doch der Mexikaner bügelt die Gerüchte ab

Statt Colton Hertha zu Cadillac? Patricio O'Ward möchte etwas klarstellen

Patricio O'Ward fuhr bereits einige Testfahrten für McLaren

Foto: LAT Images

Dass Cadillac gerne einen amerikanischen Fahrer verpflichten würde, das ist kein Geheimnis. Bislang galt Colton Herta als wahrscheinlichster Kandidat dafür, doch die Gerüchte um den IndyCar-Piloten sind zuletzt abgeebbt - auch weil er keine überzeugende IndyCar-Saison fährt und aktuell nur auf dem achten Platz liegt, wodurch er erneut an den Superlizenzpunkten scheitern könnte.

Zuletzt tauchte aber ein anderer Name an seiner Stelle auf: Patricio (genannt Pato) O'Ward. Der Mexikaner ist stark in Form, liegt in der IndyCar-Serie hinter Dominator Alex Palou auf Rang zwei und konnte zwei der vergangenen drei Rennen gewinnen - zuletzt am Sonntag in Toronto.

In der Theorie würde O'Ward eigentlich ein geeigneter Kandidat sein - außer dass der 26-Jährige kein Amerikaner ist, sondern eben Mexikaner. Aber er gilt als einer der Spitzenfahrer in der IndyCar-Serie, träumt schon länger von einem Wechsel in die Formel 1 und bringt zumindest durch seine Rolle bei McLaren, wo er als Reservefahrer bereits an mehreren Freitagstrainings teilnehmen durfte, Formel-1-Erfahrung mit.

Doch zu einem Engagement bei Cadillac wird es nicht kommen: "Die Gerüchte, dass ich zu Cadillac gehe, waren wie die Gerüchte über Fernando Alonso und Taylor Swift", witzelt der Arrow-McLaren-Fahrer gegenüber ESPN Mexico.

Er spielt damit auf Gerüchte an, Fernando Alonso sei mit Sängerin Taylor Swift zusammen - was sich als falsch herausstellte.

Wer im kommenden Jahr für den Neueinsteiger fahren wird, ist noch komplett offen. Die größten Chancen werden Sergio Perez ausgerechnet, andere Fahrer, die genannt werden, sind Valtteri Bottas oder Mick Schumacher.

Teamchef Graeme Lowdon hatte zuletzt gesagt, dass er im Grunde mit allen verfügbaren Fahrern spricht. Über die Möglichkeit eines US-Fahrers hatte er bereits vor einigen Monaten betont: "Wir wählen die Fahrer nach Leistung aus. Dass ein Fahrer nach Leistung ausgewählt wird, bedeutet nicht, dass er keinen amerikanischen Pass haben kann."

"Aber man kann ein F1-Team nicht nur danach beurteilen, was es dieses oder nächstes Jahr macht. Das Team ist langfristig angelegt. Ich denke, die Fans würden es lieben, einen amerikanischen Fahrer in einem amerikanischen Team zu sehen. Es steht nichts im Weg, dass das passiert, aber wir müssen einfach nach Leistung auswählen und ein Team aufbauen, denn es gibt einige sehr erfahrene Fahrer, die verfügbar sind."

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