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Stefano Domenicali: Die Regeln der Formel 1 sind zu kompliziert!

Formel-1-Boss Stefano Domenicali hält das aktuelle Regelwerk für zu komplex und betont, dass sich ein Rennen wie Monaco nicht wiederholen darf

Stefano Domenicali: Die Regeln der Formel 1 sind zu kompliziert!

"Die Regeln sind generell zu kompliziert." Der Meinung ist zumindest Formel-1-Boss Stefano Domenicali und will für den Zuschauer wieder verständlichere Regularien aufstellen. Das ist eine Aufgabe der Formel-1-Kommission, die diesbezüglich ein paar Vorschläge erstellen will, damit Fans vor dem Fernseher wieder den Durchblick haben.

Dabei geht es aber nicht um einen bestimmten Punkt oder Themenbereich, sondern um viele Dinge - auch sportlich, wie etwa das Strafensystem, das laut Domenicali keiner versteht, wie er gegenüber auto motor und sport sagt.

Vieles in der heutigen Formel 1 sei schon für die Teams zu kompliziert, meint der Italiener. "Können Sie sich vorstellen, was das für den Zuschauer bedeutet?", sagt er. "Ich muss mir in meiner Funktion den Sport mit dem Auge des Publikums anschauen. Das ist unser Kunde."

 

Auch würde sich die Formel 1 zu selten mit gewissen Auswirkungen beschäftigen und sich die Frage stellen: Was macht man, wenn ein gewisser Fall X oder Y eintritt?

Als Beispiel nennt er das jüngste Rennen in Monte Carlo, das von vielen als Langweiler eingestuft wurde, denn zum ersten Mal in der Geschichte der Königsklasse kamen die Top 10 so ins Ziel, wie sie gestartet waren. Action? Fehlanzeige!

Denn Überholen ist auf dem Kurs einfach nicht möglich. Die einzige Chance: Boxenstopps, die in dem Rennen noch etwas Spannung bieten. Doch diese gab es eben 2024 nicht, weil das komplette Feld im Grunde seine Boxenstopps schon während der roten Flagge nach der ersten Runde ableistete. Der Rest war ein um mehrere Sekunden langsameres Cruisen um den Kurs.

"So etwas darf uns nicht mehr passieren", findet Domenicali. "Solche Szenarien müssen wir besser antizipieren und durch die Regeln abfangen."

Ob sich das allerdings mit dem anderen Problem des zu dicken Regelwerks vereinbaren lässt, ist eine andere Frage. Denn im Grunde klingt das schon wieder nach einer weiteren Regel(präzisierung), die in den vergangenen Jahren eben dafür gesorgt hat, dass die Regularien so umfangreich und kompliziert geworden sind.

"Schauen Sie sich den Umfang der einzelnen Reglemente an. Das sind dicke Wälzer", sagt Domenicali. "Wie schön dünn war das Buch als ich noch damit arbeiten musste."

Denn als Sport- oder Teamchef bei Ferrari musste er früher noch aus Teamsicht auf das Regelwerk schauen - und hat dabei eines erkannt: "Wenn du dich zu sehr ins Detail verliebst, verlierst du schnell das große Bild aus dem Auge."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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