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Steiner: Formel-1-Verbleib wäre für Haas "fast unmöglich" gewesen

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Steiner: Formel-1-Verbleib wäre für Haas "fast unmöglich" gewesen
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble

Haas-Teamchef Günther Steiner glaubt, ohne die radikale Kostensenkung in der Formel 1 hätte sein US-Rennstall nicht mehr länger mithalten können

Ohne eine grundlegende Neuregelung der Formel-1-Finanzen wäre es US-Rennstall Haas "fast unmöglich" gewesen, weiter am Grand-Prix-Sport teilzunehmen, sagt Teamchef Günther Steiner. Der Grund: Teambesitzer Gene Haas hätte die hohen Ausgaben bei schlechten Erfolgsaussichten gescheut und seinen Rennstall womöglich zurückgezogen.

Es wäre laut Steiner zumindest "deutlich schwieriger" geworden, Gene Haas den Formel-1-Verbleib schmackhaft zu machen, "wenn es nicht einmal die Chance gegeben hätte, konkurrenzfähig zu sein", so erklärt der Teamchef weiter.

Er selbst habe in der Phase der Unsicherheit immer wieder dem Teambesitzer zugearbeitet und sich nicht allzu sehr damit beschäftigt, dass die Saison 2020 seine letzte als Haas-Teamchef sein könnte, meint Steiner. Zukunftssorgen habe er nicht gehabt.

"Mit Sorgen triffst du emotionale Entscheidungen, und die sind häufig falsch", sagt Steiner. "Es ging mir immer darum, einen Weg zu finden, wie wir es hinkriegen könnten. Denn wenn es keinen Weg gibt, warum sollte Gene dann weitermachen?"

"Ich habe mich also vor allem darauf konzentriert, ihm Lösungen anzubieten und Lösungen zu verhandeln, damit jemand wie Herr Haas überzeugt ist, dass die Formel 1 noch immer ein lohnendes Investment darstellt."

Die Kostendeckelung ab 2021 sowie die neue Struktur in den Preisgeldzahlungen, die eine fairere Geldverteilung verspricht, hätten unterm Strich den Ausschlag gegeben. "Ohne [all das] hätte Herr Haas nicht [das Concorde-Agreement] unterschrieben", meint Steiner. "Davon bin ich überzeugt. Weil das Aufholen ansonsten zu schwierig geworden wäre."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Urheber Stefan Ehlen