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Steiner wird sarkastisch: Sind die Tage von Romain Grosjean gezählt?

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Steiner wird sarkastisch: Sind die Tage von Romain Grosjean gezählt?
Autor:
Co-Autor: Oleg Karpow

Romain Grosjeans nörgelnde Art am Boxenfunk und in Medieninterviews scheint Haas-Teamchef Günther Steiner inzwischen ziemlich zu nerven ...

Die Tage von Romain Grosjean im Haas-Team scheinen gezählt zu sein. Weil für 2021 mit Sergio Perez ein starker Fahrer auf dem Markt ist, der auch noch Sponsorengeld aus Mexiko mitbringt, und Ferrari offenbar zwei seiner drei Formel-2-Junioren in der Formel 1 unterbringen möchte, auch Nico Hülkenberg theoretisch verfügbar wäre, erscheint es schwer vorstellbar, dass der Routinier aus Frankreich nach Saisonende einen neuen Vertrag erhalten wird.

Auch atmosphärisch scheint das Verhältnis zwischen Grosjean und dem Team nicht mehr zu kitten zu sein. Nach seinem 17. Platz beim Grand Prix von Russland in Sotschi wirkte Teamchef Günther Steiner einigermaßen genervt, als er in einer Videokonferenz mit Medienvertretern das Rennen des 34-Jährigen analysieren sollte.

"Er ist im TV doch sehr klar darüber, was er von unserem Auto hält. Gut für ihn. Und er redet auch mit euch Journalisten drüber. Ich schätze, er möchte, dass ihr das wisst. Wahrscheinlich meint er das nett mir gegenüber, damit ich nicht erst mit ihm reden muss, sondern mir alles gleich im TV anhören kann. So habe ich weniger Arbeit", übt sich Steiner in Sarkasmus.

Dazu muss man wissen: Grosjean hatte seiner Unzufriedenheit über die sportliche Situation in Sotschi mehrmals freien Lauf gelassen. Man könne in einem Team, das für die gesamte Saison kein Update plant, auch nichts anderes erwarten, sagte er in einer Medienrunde. Und am Boxenfunk wurde er während eines Trainings sogar noch deutlicher.

"Mit diesem Auto kannst du einfach nichts anfangen, nichts", schimpfte er, nachdem er eingangs ein lautes "Aaahhh!" in den Boxenfunk gebrüllt hatte. "Tut mir leid, wenn ich ein bisschen angefressen bin - aber ich bin wirklich angepisst, weil ich fast jede Kurve einen Unfall baue, weil die Balance einfach nicht da ist!"

Steiner gefällt das nicht. Aber der Südtiroler scheint mit dem Thema Grosjean insgeheim schon abgeschlossen zu haben: "Vielleicht versucht er auf diese Art, mich bei unserer Fahrerentscheidung zu unterstützen", sagt er.

Grosjeans dauernde Nörgelei "wird mit der Zeit einfach alt", ärgert sich Steiner. "Wir wissen ja, was verkehrt ist. Ich bin doch auch immer ehrlich mit euch Journalisten. Wir sind nicht happy. Wir verstecken nichts. Aber es geht um die Art und Weise. Wenn er meint, das ist richtig so, dann soll er es so machen."

Bis zum Grand Prix der Eifel wird die Fahrerentscheidung des Haas-Teams für 2021 trotzdem nicht fallen, kündigt Steiner an: "Ich glaube nicht, dass das passieren wird." Zumal erst am Nürburgring-Freitag der Test mit Ferrari-Junior Callum Ilott stattfindet, der als Kandidat für eines der beiden Haas-Cockpits gilt.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Event Sotschi
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Tags gunther steiner
Urheber Christian Nimmervoll