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Formel 1 Melbourne

Stoffel Vandoorne: Der Formel-1-Saisonstart wird hart

In seiner 1. Kolumne für Motorsport.com schreibt McLaren-Pilot Stoffel Vandoorne über seine Erwartungen für das 1. Saisonrennen in Australien.

Stoffel Vandoorne

Stoffel Vandoorne

Bearbeitet: 24.03.2017, 10:27

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Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32

Stoffel Vandoorne

Stoffel Vandoorne ersetzt in der Formel-1-Saison 2017 den zurückgetretenen Ex-Champion Jenson Button bei McLaren-Honda und bestreitet seine 1. komplette Rennsaison in der Formel 1!

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32

Logo von Stoffel  Vandoorne, McLaren

Stoffel Vandoorne, McLaren, mit Fans

Stoffel Vandoorne, McLaren

Obwohl der Grand Prix von Australien nicht mein 1. Formel-1-Rennen sein wird, fühlt es sich für mich an, wie eine komplett neue Erfahrung, als Stammpilot für die Saison 2017 nach Melbourne zu reisen.

Ich war letztes Jahr als Ersatzfahrer da, aber als offizieller McLaren-Honda-Fahrer im Albert Park zu sein, ist eine aufregende Herausforderung.

Als Fahrer ist es nie einfach, zu Rennen zu fahren und nur am Rand zu sitzen und zuzuschauen. Ich habe meine Rolle letztes Jahr aber sehr professionell gesehen. Ich wusste, dass es eine lange Saison werden würde, zu allen Rennen zu fahren und zu wissen, dass die Chance, dass ich wirklich zum fahren komme, sehr, sehr gering ist.

Ich denke, ich hatte Glück, dass ich in Bahrain die Chance bekam, ein Rennen zu fahren. Das war unerwartet. Aber das ist sehr lange her und es war noch ein langes Jahr.

Was mich wirklich aufrecht gehalten und motiviert hat war, dass ich immer das Gefühl hatte, dass ich eine Gelegenheit bekommen würde, in der Formel 1 zu fahren. Ich hatte auch ein Rennprogramm in Japan, wodurch ich auch nicht faul sein konnte.

Die Super Formula war eine Serie mit sehr, sehr starker Konkurrenz, mit einem sehr konkurrenzfähigen Auto, und für mich war es eine große Motivation, gute Leistungen zu bringen und hart mit dem Team zu arbeiten. Dann endlich den Lohn zu bekommen und meinen 1. Formel-1-Vertrag bei McLaren-Honda zu unterschreiben, war schon eine kleine Erleichterung. Zu diesem Zeitpunkt gab es nämlich nichts mehr, das ich hätte tun können. Ich hatte beinahe jede Meisterschaft gewonnen, in der ich angetreten war. Ich hatte auch sehr hart mit dem Team gearbeitet und es war einfach ein schönes Gefühl zu wissen, dass ich den Platz bekomme.

Neue Autos

Die Saison 2017 markiert für die Formel 1 den Start in eine neue Ära – mit schnelleren Autos. Mein 1. Eindruck aus Barcelona war sehr gut. Sie sind definitiv sehr viel schneller und die Rundenzeiten sind ziemlich beeindruckend.

Für uns Fahrer ist es schön, in der Lage zu sein, anzugreifen und ich denke, die Formel 1 ist endlich wieder auf dem Level, auf dem sie im Vergleich zu den Nachwuchsserien sein sollte. Das bedeutet, dass die Rundenzeiten beinahe 10 Sekunden schneller sind als alles andere.

Die körperliche Herausforderung für die Fahrer wird auch größer. Sie sind viel härter zu fahren als letztes Jahr. Daher denke ich, dass es in langen Rennen und bei heißen Temperaturen wieder hart wird.

Ich hatte bei den Testfahrten aber keine physischen Probleme, denn ich hatte eine sehr gute Vorbereitung im Winter und war zu 100 Prozent bereit, diese Autos zu fahren. Außerdem hat mich die Super Formula in Japan letztes Jahr mit schnellen Autos und hohen Kurvengeschwindigkeiten sehr gut vorbereitet.

Zusammenarbeit

Natürlich liefen die Wintertests von McLaren-Honda nicht so gut wie erhofft und für mich war es nicht die optimale Vorbereitung auf die anstehende Saison.

Ich kenne McLaren aber extrem gut, was schon ein Vorteil für den Saisonstart war, also fühle ich mich bereit, den Job zu machen.

Ich denke, wir wissen, dass es für uns alle im Team momentan keine einfache Situation ist, denn wir sind sehr ehrgeizig. Wir wollen so schnell wie möglich wieder an die Spitze kommen.

Das sind keine einfachen Zeiten, aber wir müssen das Beste daraus machen. Wir arbeiten zusammen und treiben das Team in die richtige Richtung voran, um sicherstellen, dass wir richtig entwickeln.

Hoffentlich werden wir dafür mal belohnt.

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