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Formel 1 Singapur

Strafe nach "Divebomb": Sergio Perez schießt Albon aus den Punkten

Sergio Perez räumte Alexander Albon im Kampf um Platz zehn ab und erhielt eine Strafe dafür - Zweite Untersuchung für Kommissare nicht zu klären

Strafe nach "Divebomb": Sergio Perez schießt Albon aus den Punkten

Alexander Albon war auf dem Weg zu möglichen Punkten für Williams beim Formel-1-Rennen in Singapur, doch eine Kollision mit Red-Bull-Pilot Sergio Perez vereitelte ein Top-10-Ergebnis für den Thailänder. Perez wurde dabei von den Kommissaren als Hauptschuldiger ausgemacht und erhielt eine Fünf-Sekunden-Strafe sowie einen Strafpunkt (zur Übersicht) für die Aktion.

Passiert ist das Ganze in der 58. von 62 Runden im Kampf um Platz zehn. Albon lag knapp hinter dem AlphaTauri von Liam Lawson und knapp vor Perez, als er auf die Haarnadel-Kurve hinter der Anderson Bridge zufuhr.

Perez versuchte an dieser Stelle ein optimistisches Manöver und bremste sich inne neben den Williams, der aber schon in die Kurve einlenkte, wodurch es zur Kollision kam. Perez konnte weiterfahren, Albon wurde in die Wand geschickt und konnte erst nach einigen Sekunden wieder den Rennbetrieb aufnehmen. Zu dem Zeitpunkt war er schon auf Position 14 zurückgefallen.

 

"Ich konnte in Kurve 13 nirgendwo hin", verteidigt sich Perez. "Ich habe es einfach versucht. Es ist hier immer so schwierig, ein Überholmanöver zu machen."

Laut den Kommissaren habe Perez an dieser Stelle ein "optimistisches" spätes Manöver versucht, was sie als "Dive"-Manöver einstufen. Albon hätte hingegen "nichts tun können", um die Kollision zu verhindern, weswegen Perez die überwiegende Schuld an der Kollision bekam.

Allerdings nahmen die Kommissare auch Lawsons Rolle wahr, der vor Albon langsam fuhr. "Das veranlasste Auto 11 (Perez; Anm. d. Red.) dazu zu glauben, er könne überholen", teilen sie mit. "Daher haben wir uns entschlossen, als Strafmilderung nur einen Strafpunkt zu vergeben."

Albon ärgert sich: Hätten Punkte holen müssen

Die fünf Sekunden Strafe hatten für Perez am Ende keine Auswirkungen, da er rund elf Sekunden vor Lawson auf Platz acht ins Ziel kam und diesen auch behielt.

 

Für Albon hatte die Szene hingegen einen bittereren Ausgang, denn er ging als Elfter am Ende leer aus. "Wir sind das Rennen perfekt gefahren", ärgert er sich. "Ich war kurz davor, Liam zu überholen. Dann hat Checo in Kurve 13 eine Divebomb gegen mich gemacht."

"Ich musste rückwärts herausfahren, fiel auf Platz 13 zurück und wurde Elfter", hadert der Williams-Pilot. "Wir hätten also heute in die Punkte fahren müssen, was wir nicht getan haben."

Wer war vorne? Keine Ahnung!

Albon und Perez mussten aber noch wegen einer anderen Szene zu den Kommissaren, weil Albon seinen Kontrahenten unter dem virtuellen Safety-Car regelwidrig überholen haben soll. Dieser Vorfall wurde aber ohne weitere Sanktion zu den Akten gelegt.

Das Problem war, dass Albon in Runde 43 unter virtuellem Safety-Car an die Box kam. An der Boxenausfahrt kam es dann zu Unstimmigkeiten, welcher Pilot zuerst die Safety-Car-Linie 2 passiert hatte und demnach vorne war. Zunächst setzte sich der Williams vor den Red Bull, was untersucht wurde.

"Während der VSC-Phase kamen Auto 23, das die Boxengasse verließ, und Auto 11, das sich auf der Strecke befand, zur gleichen Zeit in SC2 an", heißt es seitens der Kommissare. Und: "Das Zeitmesssystem war nicht in der Lage, einen Unterschied zwischen den jeweiligen Ankunftszeiten in SC2 festzustellen."

Auch der Videobeweis brachte kein schlüssiges Ergebnis, sodass die Kommissare es bei dem beließen, wie es abgelaufen war.

"Jeder der Teamvertreter war der Meinung, dass keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden sollten, da zu diesem Zeitpunkt keine endgültigen Informationen vorlagen. Die Sportkommissare schließen sich dieser Auffassung an."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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