Formel 1
Formel 1
18 Apr.
Rennen in
42 Tagen
R
Portimao
02 Mai
Rennen in
56 Tagen
09 Mai
Nächstes Event in
59 Tagen
06 Juni
Rennen in
91 Tagen
13 Juni
Rennen in
98 Tagen
R
Le Castellet
27 Juni
Rennen in
112 Tagen
04 Juli
Nächstes Event in
115 Tagen
01 Aug.
Rennen in
147 Tagen
29 Aug.
Rennen in
175 Tagen
12 Sept.
Rennen in
189 Tagen
26 Sept.
Rennen in
203 Tagen
03 Okt.
Nächstes Event in
206 Tagen
10 Okt.
Rennen in
216 Tagen
24 Okt.
Rennen in
231 Tagen
R
Mexiko-Stadt
31 Okt.
Rennen in
238 Tagen
R
Sao Paulo
07 Nov.
Rennen in
245 Tagen
12 Dez.
Rennen in
280 Tagen
Details anzeigen:

Streckenlimits: Werden Sünder in der Parabolica bald elektronisch erfasst?

FIA-Rennleiter Michael Masi denkt laut darüber nach, in der Parabolica in Italien ein elektronisches System zu installieren, dass die Streckenlimits genau überwacht

Streckenlimits: Werden Sünder in der Parabolica bald elektronisch erfasst?

Die FIA will in der Parabolica, der letzten Kurve auf dem Autodromo Nazionale Monza, die Einhaltung der Streckenlimits in Zukunft elektronisch überprüfen. Das hat FIA-Rennleiter Michael Masi angekündigt, nachdem eine Debatte rund um mehrere Verstöße am vergangenen Rennwochenende ausgebrochen war.

Induktionsschleifen könnten in den Asphalt eingebaut werden, um die Fahrer und ihre Linienwahl genau zu überprüfen. Eine solche Methode kommt bereits in Belgien zum Einsatz, in der Raidillon-Kurve wurde beim Ardennen-Grand-Prix ebenfalls mittels elektronischer Hilfsmittel die weiße Linie überwacht.

Das hat dazu geführt, dass die Fahrer eher auf ihre Linienwahl geachtet haben, denn es wurden keine Verstöße in einer Session aufgezeichnet. Auch in Italien wurde das Thema wieder diskutiert, da Masi bereits am Freitag gewarnt hat, dass das Abweichen von der Ideallinie in der Parabolica nicht ungestraft bleiben wird.

Zwei Rundenzeiten würden einem Fahrer gestrichen, der sich einen Vorteil dadurch verschaffen wollte, kündigte Masi an. Allerdings wurden Zwischenfälle nur per Video analysiert, für die Installation von Induktionsschleifen war es für das Rennwochenende bereits zu spät.

Im Training wurden mehreren Fahrern Zeiten gestrichen. Im Qualifying entkam Sebastian Vettel einer Strafe jedoch, nachdem die Kommissare im Zweifel für den Angeklagten entschieden haben. Auf den Onboard-Aufnahmen war nicht klar zu erkennen, ob seine Räder die weiße Linie noch berührten.

In Zukunft will sich Masi bei solch kontroversen Entscheidungen nicht mehr nur auf das Video-Studium verlassen. Er hat angedeutet, dass in Zukunft Induktionsschleifen auch in Kurven wie der Parabolica eingebaut werden könnten. Das müsste allerdings weit im Voraus geplant werden, damit das Equipment für das Formel-1-Rennwochenende einsatzbereit ist.

"Ich denke, wir werden uns das anschauen", meint der Australier. "Das war einer dieser Fälle für kommendes Jahr. Werden Änderungen vorgenommen, werden wir uns das mit unserer Sicherheitsabteilung und dem Streckeninspektor anschauen, außerdem verschiedene Simulationen durchspielen und mit den Streckenverantwortlichen sprechen."

Die Parabolica, jene langgezogene Rechtskurve, sei einer jener "primären Bereiche", in denen Induktionsschleifen ähnlich wie in Spa sinnvoll seien, meint Masi. "Dann passiert alles automatisch. Das muss allerdings Wochen im Voraus geplant werden, um es auch zu installieren. Das könnte ein Lösungsansatz sein."

Die FIA werde sich aber auch alle anderen Lösungen für das Streckenlimits-Problem ansehen, weil "alles, was automatisiert abläuft, unser Leben deutlich vereinfacht", so der FIA-Rennleiter. Eine erneute Erweiterung der Kiesbetten sei eine veraltete Methode.

"Wir müssen uns alle Optionen ansehen. Werden wir Kiesbetten zurückbringen? Oder einen doppelten Randstein? Oder Gras? Das sind alles Lösungen, die wir parat haben." Der Vorteil von Induktionsschleifen ist klar erkennbar: "Wenn jemand die Streckenlimits zu sehr ausreizt, dann - bang! - erscheint das sofort auf dem Monitor."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

geteilte inhalte
kommentare
Wolff: Mit Hamilton schon über die Formel E gesprochen

Vorheriger Artikel

Wolff: Mit Hamilton schon über die Formel E gesprochen

Nächster Artikel

Klimakrise: Formel 1 will "Vorreiterrolle" im Kampf gegen Emissionen einnehmen

Klimakrise: Formel 1 will "Vorreiterrolle" im Kampf gegen Emissionen einnehmen
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Urheber Maria Reyer