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Foto: Motorsport

Mit Ford und Cadillac steigen zwei US-Giganten 2026 in die Formel 1 ein - und schon vor dem ersten Rennen findet der erste verbale Schlagaustausch zwischen den beiden Marken statt. Vor der Präsentation am Donnerstagabend in Detroit, wo Ford zusammen mit Partner Red Bull den Motor und das neue Design vorstellen wird, kontert der Hersteller auf Aussagen von Cadillac.

Beim Grand Prix von Las Vegas hatte Cadillac-F1-CEO Dan Towriss Fords Rolle heruntergespielt und das Engagement als "Marketing-Deal mit minimalem Einfluss" bezeichnet, während General Motors selbst Miteigentümer seines Teams ist. "Sie sind tief in die Technik eingebunden und seit Tag eins beteiligt. Diese beiden Deals könnten nicht unterschiedlicher sein", so Towriss damals.

Ford-Vorstandschef Bill Ford kontert die Aussagen im Gespräch mit The Athletic mit einem Lachen und bezeichnet sie als "offensichtlich absurd". Er sei "fassungslos" gewesen, als er sie das erste Mal hörte.

Ford: "Nichts weiter von der Wahrheit entfernt"

"Ich würde sagen, das Gegenteil ist der Fall", erklärt Ford. "Sie fahren mit einem Ferrari-Motor, nicht mit einem Cadillac-Motor. Ich weiß nicht, ob überhaupt GM-Mitarbeiter im Rennteam sind. Wenn irgendetwas nach einer reinen Marketing-Aktion aussieht, dann das."

Auch Bill Fords Sohn Will, General Manager von Ford Performance, weist Cadillacs Vergleich zurück: "Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein, als unsere Partnerschaft mit Red Bull als Marketing-Aktion zu bezeichnen", betont er.

"Wir hätten viel Geld ausgeben können, um einfach unser Logo auf ein Auto zu kleben oder unseren Namen neben ein Team zu setzen. Aber wir haben ganz bewusst entschieden, Red Bull Ford Powertrains als echte technische Partnerschaft zu gründen und das mutige Unterfangen von Red Bull zu unterstützen, einen eigenen Antrieb zu entwickeln."

Ford war zuletzt 2004 unter der Marke Jaguar in der Formel 1 involviert. Für 2026 tut man sich mit Red Bull zusammen, um Motoren für die neue Regelära zu entwickeln. Das Unternehmen liefert Personal und Technologie für das Team aus Milton Keynes, das erstmals eigene Antriebseinheiten entwerfen wird.

Ford-Beitrag gestiegen

Ursprünglich sollte Ford Red Bull Powertrains beim Elektrifizierungsteil der neuen Motoren unterstützen - diese werden zu etwa 50 Prozent aus Verbrennungskraft und zu 50 Prozent aus elektrischer Energie bestehen - und dabei die Batterietechnologie des Herstellers einbringen.

Im Laufe der Zusammenarbeit ist der Beitrag jedoch gewachsen und umfasst inzwischen auch Komponenten des V6-Verbrennungsmotors, die in den USA gefertigt werden.

Cadillac hingegen stößt als elftes neues Team zur Formel 1 und baut von Grund auf eigene Strukturen auf - mit Standorten in Silverstone (Großbritannien) und mehreren Einrichtungen in den USA, darunter eine im Bau befindliche Zentrale in Indiana. Das Team wird zunächst mit Ferrari-Kundenmotoren antreten, während es parallel an eigenen Aggregaten für 2029 arbeitet.

Ford wird seine 2026er-Partnerschaft mit Red Bull und dem Schwesterteam Racing Bulls am Donnerstagabend bei einem Saisonauftakt in Detroit vorstellen. Cadillac wiederum wird sein Design für 2026 während eines Werbespots in der Halbzeitshow des Super Bowl am 8. Februar enthüllen, nachdem zuletzt bereits ein Testdesign gezeigt wurde.

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