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Streitfall Flexi-Flügel in der Formel 1: FIA will nicht eingreifen

Flexible Flügel sind in der Formel 1 aktuell wieder ein Diskussionsthema, doch die FIA greift aktuell nicht ein und wird auch ihre Tests nicht verschärfen

Streitfall Flexi-Flügel in der Formel 1: FIA will nicht eingreifen

Die FIA sieht aktuell keine Notwendigkeiten, in die Problematik der flexiblen Flügel einzugreifen, obwohl die Formel-1-Teams offen zugeben, die Grenzen in diesem Bereich auszureizen, um konkurrenzfähig zu sein.

Der jüngste Richtungswechsel beim Frontflügeldesign von Mercedes, bei denen der Frontflügel flexibler gestaltet wurde, um die Balance zu verbessern, hat die Debatte darüber, was die Teams tun dürfen und was nicht, neu entfacht.

Es gab sogar Spekulationen, dass einige Teams bereit sein könnten, eine formelle Beschwerde gegen die Maßnahmen einer Reihe von Teams einzureichen, die flexible Frontflügel verwenden, die aber den Regel zu entsprechen scheinen - darunter McLaren und Red Bull.

 

Doch obwohl sich die Flügel auf den Aufnahmen der Onboard-Kameras deutlich verbiegen, scheint die FIA mit den von den Teams verwendeten Konstruktionen zufrieden zu sein und plant derzeit keine Untersuchung.

Das bedeutet, dass die derzeitigen Flexibilitätstests der Frontflügel, bei denen die Flügel in der Box belastet werden, um sicherzustellen, dass sie sich nicht zu stark verbiegen, auf dem derzeitigen Niveau bleiben.

Die Tatsache, dass die FIA das Thema akzeptiert, ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass die Teams zunehmend erkennen, dass sie ein gewisses Maß an Flexibilität entwickeln müssen, um die aerodynamische Balance mit den Ground-Effect-Autos besser kontrollieren zu können.

"Es steht außer Frage, dass man das tun muss, um schnell zu sein, wenn Sie verstehen, was ich meine", sagte Ferraris Chefingenieur Jock Clear. "Alles, was innerhalb des Reglements möglich ist, ist das, was wir erforschen. Das ist nicht anders als bei einem Frontflügel oder einem Heckflügel oder einem Unterboden oder was auch immer. Es ist einfach eine Entwicklung."

Wolff: Mercedes jetzt "auf der richtigen Seite"

Während sich in den vergangenen Tagen viel um die Entwicklung von Mercedes drehte, sagt Teamchef Toto Wolff, dass nun alle ans Limit gehen, um in der Startaufstellung nach vorne zu kommen.

"Die Frontflügel spielen heute eine große Rolle, das ist klar", betont er. "Aerodynamische Elastizität spielt eine große Rolle, aber auch der Unterboden. Ich denke, es ist immer eine Kombination aus beidem."

"Man kann einen Frontflügel haben, der sich wie eine Banane biegt und den Test besteht, aber der Rest des Autos funktioniert in diesem Zusammenspiel einfach nicht richtig. Ich denke, jeder versucht, die Grenzen des Reglements auszuloten", so Wolff.

"Ich denke, dass wir in den letzten drei Rennen auf der richtigen Seite waren, wo wir glauben, einen großen Schritt nach vorne gemacht zu haben, und mit all den Aerodynamikteilen, die seitdem hinzugekommen sind. Vielleicht waren wir bei den Flügeln, den Böden und all dem einfach am anderen Ende von dem, wo wir hätten sein sollen."

Marko dementiert: Haben uns nicht beschwert

Gerüchtehalber soll Red Bull die FIA wegen des Flexi-Flügels von Mercedes kontaktiert haben, doch diese Behauptung weist Motorsportkonsulent Helmut Marko zurück.

Im Gespräch mit Motorsport-Total.com sagt er: "Wir haben uns nicht beschwert, sondern es nur bemerkt. Wenn das Auto auf den Geraden so viel schneller ist, dann sieht man, woher das kommt. Aber es ist durch die technische Abnahme gegangen, also war es in Ordnung."

Auch Red Bull stand in der Vergangenheit häufig am Pranger, wenn es um flexible Flügel geht, doch Marko meint, dass dies einfach ein normaler Teil der Formel 1 ist: "Es war schon immer ein Problem und fast jedes Team ist irgendwann davon betroffen", erklärt er.

"Irgendwann beschuldigen einige Teams die anderen und dann beschuldigen die, die zurückliegen, die anderen und sagen, sie hätten es nicht. Das ist ein normales Spiel, solange ich in der Formel 1 bin, und das war schon immer so."

Weitere Co-Autoren: Ronald Vording. Mit Bildmaterial von Giorgio Piola.

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