Supercars statt Formel 1: Max Verstappen geht virtuell fremd

Max Verstappen nimmt zwar nicht an der offiziellen E-Sport-Serie der Formel 1 teil, trotzdem verbringt er die Zeit bis zum Saisonstart mit einer Menge Sim-Racing

Supercars statt Formel 1: Max Verstappen geht virtuell fremd

Max Verstappen hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er dem offiziellen Formel-1-Spiel F1 2019 nichts abgewinnen kann. "Ich werde da nie mitmachen", kündigte er bereits im Hinblick auf sämtliche E-Sport-Events an, die diesen Titel verwenden. Ganz anders sieht es bei der Simulation iRacing aus. Von dieser ist Verstappen ein großer Fan, weshalb er nun "fremdgeht".

So wird der Niederländer in dieser Woche einen Wildcard-Start in der offiziellen E-Sport-Serie der australischen Supercars-Serie absolvieren. Der Red-Bull-Pilot wird an vier Rennen auf den virtuellen Strecken in Silverstone und Barcelona teilnehmen. "Ich freue mich auf das Rennen", erklärt Verstappen, der in einem virtuellen Boliden mit "seiner" Nummer 33 und natürlich einer Red-Bull-Lackierung an den Start gehen wird.

"Es wird eine Herausforderung, weil ich dieses Auto in Simulationen noch nicht so häufig gefahren bin. Aber im echten Leben sehen sie ziemlich cool aus. In Melbourne fahren die Supercars [im Rahmen der Formel 1] immer mit uns. Es wird also interessant werden, wie ich mich gegen die Stammpiloten schlage", so Verstappen.

Wie die Formel 1 setzt auch die Supercars-Serie während der Corona-Zwangspuase auf eine virtuelle Meisterschaft mit vielen echten Piloten. "Ich habe das Supercar jetzt ein paarmal in iRacing ausprobiert, und es ist wirklich knifflig", gesteht der 22-Jährige, der unter anderem auf seinen Kumpel Shane van Gisbergen treffen wird. Die beiden haben zusammen bereits an mehreren Sim-Racing-Events teilgenommen.

Die Rennen finden am 15. April statt, los geht es ab 11:00 MESZ.

Mit Bildmaterial von LAT.

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