Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Für Dich empfohlen

Jorge Martin zu Sturz in Kurve 12: "Musste sofort an Luis Salom denken"

MotoGP
Barcelona
Jorge Martin zu Sturz in Kurve 12: "Musste sofort an Luis Salom denken"

24h Nürburgring Liveticker: Abt-Dominanz im Top-Qualifying

Langstrecke
24h Nürburgring
24h Nürburgring Liveticker: Abt-Dominanz im Top-Qualifying

Exklusive HWA-Hilfe vor 24h-Rennen: Erhält Verstappen Sonderbehandlung?

Langstrecke
24h Nürburgring
Exklusive HWA-Hilfe vor 24h-Rennen: Erhält Verstappen Sonderbehandlung?

"Einige gute Kniffe gefunden": Warum mit dem M3 Touring zu rechnen ist

Langstrecke
"Einige gute Kniffe gefunden": Warum mit dem M3 Touring zu rechnen ist

"Ich habe 285 Rennen verloren": Jenson Button über mentale Belastung

Formel 1
"Ich habe 285 Rennen verloren": Jenson Button über mentale Belastung

Frust bei Ferrari? Ehemaliger Renningenieur rechnet mit Ärger

Formel 1
Frust bei Ferrari? Ehemaliger Renningenieur rechnet mit Ärger

MotoGP-Liveticker Barcelona: Martin nach zwei Stürzen in Q1

MotoGP
MotoGP-Liveticker Barcelona: Martin nach zwei Stürzen in Q1

MotoGP-Training Barcelona 2026: Pedro Acosta sorgt für eine KTM-Bestzeit

MotoGP
Barcelona
MotoGP-Training Barcelona 2026: Pedro Acosta sorgt für eine KTM-Bestzeit
Trainingsbericht

Suzuka-Training: Bestzeit für McLaren, Favoritenrolle für Mercedes

Mercedes beweist im zweiten Training in Suzuka den besten Longrun-Speed, aber die schnellste Runde dreht Oscar Piastri im McLaren - Technische Probleme bei Audi

Formel 1 Japan 2026: Bestzeit für Piastri, aber Mercedes überzeugt

Oscar Piastri im McLaren MCL40 beim Formel-1-Training in Suzuka 2026

Foto: LAT Images

McLaren-Fahrer Oscar Piastri erzielte im zweiten Freien Training zum Grand Prix von Japan 2026 in Suzuka (alle Einheiten hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!) die beste Rundenzeit und setzte sich mit 1:30.133 Minuten auf Soft-Reifen gegen seine 21 Formel-1-Rivalen durch. (Hier das komplette Trainingsergebnis abrufen!)

Hinter Piastri platzierten sich die beiden Mercedes-Fahrer Andrea Kimi Antonelli und George Russell, die vor allem auf den Longruns mit Medium überzeugten und ihre Favoritenstellung für den Grand Prix untermauerten.

Ferrari landete mit Charles Leclerc und Lewis Hamilton noch hinter Weltmeister Lando Norris auf den Plätzen fünf und sechs und wirkte damit wie die dritte Kraft in Suzuka. Beide Ferrari-Fahrer kämpften mit ihren Autos: Hamilton beklagte am Funk fehlendes Vertrauen ins Auto, Leclerc rutschte gleich mehrfach weg.

Dass es bei Leclerc zu keinem Zwischenfall kam, rechnete ihm Sky-Experte Timo Glock hoch an: "Hut ab, wie er das Auto durch das zweite Freie Training gebracht hat. Da waren zwei, drei Momente dabei, wo es andere Fahrer eventuell schon in die Mauer gesteckt hätten. Charles hat da eine sehr, sehr gute Fahrzeugkontrolle bewiesen."

Lob sprach Glock auch für Audi-Fahrer Nico Hülkenberg aus, der das zweite Freie Training auf Platz sieben abschloss. Glock sagte bei Sky: "Das sah nicht so verkehrt aus, aber zu ganz vorne sieht man einen deutlichen Unterschied." In der Tat: Hülkenbergs Rückstand auf die Spitze betrug 1,3 Sekunden und auf Ferrari fehlten dem Deutschen rund fünf Zehntel. (Hier das komplette Trainingsergebnis abrufen!)

Das Wichtigste in aller Kürze:

Wer überzeugte bei den Longruns?

Mercedes fuhr sich mit Medium-Longruns in die Favoritenrolle für den Grand Prix von Japan (das Rennen am Sonntag hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!). Sowohl Andrea Kimi Antonelli als auch George Russell blieben bei ihren längeren Versuchen jeweils deutlich vor der Konkurrenz. Dahinter stritten sich Ferrari und McLaren um die Verfolger-Position.

Das ist auch die Beobachtung, die Sky-Experte Timo Glock vor Ort in Suzuka gemacht hat: "Mercedes und McLaren können ihre Autos in den S-Kurven besser platzieren und viel Schwung mitnehmen. Das sah sehr, sehr gut aus."

"Größere Probleme" verortet Glock bei Red Bull, nachdem sich Max Verstappen im Training über "krasses Untersteuern" beschwert hatte und auch bei den Longruns deutlich hinterherfuhr. Glock sagte: "Es war gefühlt keine Balance im Auto. Untersteuern, Übersteuern - da war alles dabei. Da sind Max Verstappen irgendwo die Hände gebunden. Ich würde sagen, eine Sekunde Abstand ist relativ eindeutig: Das Gesamtpaket passt nicht."

Gab es technische Probleme bei den Teams?

Ja, einige. Zu Beginn blieben zum Beispiel Lando Norris und Sergio Perez lange in den Boxen stehen. Bei Norris wurde der Unterboden abgenommen. Es soll ein Problem mit der Hydraulik gegeben haben. Norris griff daher erst mit über 20 Minuten Verzögerung in das Trainingsgeschehen ein, Perez weitere zehn Minuten danach.

Arvid Lindblad fuhr zwar gleich am Anfang auf die Strecke, stellte jedoch in seiner ersten Runde Probleme beim Schalten fest und fuhr mit Verdacht auf Getriebedefekt zurück an die Box. Dort blieb er lange stehen.

Zwei Runden schaffte Gabriel Bortoleto im Audi, ehe er lange Zeit in der Box verschwand. Dort schirmten die Mechaniker das Auto ab, sodass unklar blieb, was die Ursache war. Gut zehn Minuten vor Schluss nahm Bortoleto wieder am Training teil. Später klärte das Team auf: Bei Bortoleto musste das Getriebe ausgetauscht werden.

Bei Alexander Albon setzte sich der turbulente erste Trainingstag fort: Nach Abflug und Crash im ersten Freien Training rollte er dieses Mal nach zwölf Minuten in Kurve 1 aus, brachte sein Auto aber wieder in Gang und konnte weitermachen.

Gibt es Untersuchungen durch die Sportkommissare?

Ja. Franco Colapinto wärmte auf der Gegengeraden vor der Kurve 130R seine Reifen auf und fuhr im Zickzack, als von hinten Max Verstappen herankam und aufgehalten wurde. Die Sportkommissare untersuchen diese Situation im Anschluss an das zweite Freie Training.

So geht es weiter beim Grand Prix von Japan 2026

Am Freitag (27. März) analysieren Kevin Scheuren und Kevin Hermann ab 12 Uhr das Tagesgeschehen aus Suzuka im Livestream auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de und werten vor allem die Longrun-Daten aus.

Der Formel-1-Samstag (28. März) in Japan beginnt um 3:30 Uhr mit dem dritten Freien Training. Um 7 Uhr folgt das Qualifying. Kevin Scheuren und Stefan Ehlen melden sich ab 13 Uhr im YouTube-Livestream und besprechen alle wichtigen Themen zur Qualifikation.

In der Nacht zum Sonntag (29. März) werden in Deutschland die Uhren umgestellt: Ab dann gilt die Sommerzeit (MESZ). Der Rennstart in Suzuka ist für 7 Uhr MESZ angesetzt. Um 14 Uhr MESZ starten Kevin Scheuren und Stefan Ehlen ihre Grand-Prix-Analyse. Wie immer können Kanalmitglieder live ihre Fragen stellen.

Alle Informationen zu Streams und TV-Sendungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz entnehmen sie bitte unserer aktuellen Übersicht. Details zur Wetterprognose finden sie in unserer Vorschau.

Nach Japan geht die Formel 1 aufgrund der Rennabsagen in Bahrain und Saudi-Arabien in eine ungeplante mehrwöchige Pause. Der nächste Grand Prix findet am 3. Mai 2026 in Miami (USA) statt. (Hier den modifizierten Rennkalender 2026 einsehen!)

Vorheriger Artikel Aston Martin: "Vorerst" wird Jonathan Wheatley nicht Teamchef
Nächster Artikel Doch kein "Macarena"-Flügel: Warum Ferrari auf den Japan-Einsatz verzichtet