Sydney statt Melbourne: Australien möchte eigenes Monaco

Die Formel 1 könnte den Australien-Grand-Prix bald in Sydney statt in Melbourne austragen: Bundesstaat plant Umzug des Grand Prix

Sydney statt Melbourne: Australien möchte eigenes Monaco

Findet die Formel 1 eine neue australische Heimat? Wie lokale Medien berichten, gibt es derzeit das Bestreben, den Grand Prix in die bekannteste Stadt nach Sydney zu holen. Die Regierung des Bundesstaates New South Wales prüft derzeit Möglichkeiten, um die Formel 1 vom bisherigen Austragungsort in Melbourne loszueisen.

Das wäre allerdings erst 2026 möglich, denn die Australian Grand Prix Corporation hält mit Melbourne noch einen Vertrag bis 2025. Allerdings gab es zuletzt Gerüchte, dass die Königsklasse das Rennen im Albert Park fallenlassen könnte, sollte auch die Austragung 2022 nicht gelingen. Dann wäre das Rennen zum dritten Mal in Folge ausgefallen.

New South Wales will laut Berichten hingegen mehrere Millionen in Großevents stecken, damit sich der Staat von den Auswirkungen der Coronapandemie erholt. Sydney gilt als besonders betroffen und kam erst jüngst aus einem Monate andauernden Lockdown.

Zwar befindet sich im Westen der Stadt mit dem Sydney Motorsport Park eine permanente Rennstrecke, allerdings möchte man wohl eher einen Stadtkurs errichten und "Australiens Version von Monaco" haben, wie es heißt.

Sydney wäre die dritte australische Stadt mit einem Formel-1-Grand-Prix. Den Anfang machte Adelaide, wo die Königsklasse von 1985 bis 1995 zu Gast war. Seit 1996 fährt man im Albert Park von Melbourne, der für die Saison 2021 umfassend renoviert und mit einem überarbeiteten Layout ausgestattet wurde.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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