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Sympathie für Max Verstappen: Nigel Mansell kritisiert die Formel 1 2026

Nigel Mansell hat sich bei einer Veranstaltung in Silverstone zu Max Verstappen und dem neuen Formel-1-Reglement geäußert

Sympathie für Max Verstappen: Nigel Mansell kritisiert die Formel 1 2026

Nigel Mansell äußert Verständnis für den aktuellen Frust vieler Fans

Foto: LAT Images

Formel-1-Legende Nigel Mansell hat Max Verstappen und dessen Kritik am neuen Reglement dieser Tage in Schutz genommen. Bei einer Veranstaltung in Silverstone (Mansell fungiert als Botschafter für ein neues Pop-Up-Hotel an der Strecke) hat der 72-Jährige den Niederländer für seine Ehrlichkeit gelobt.

"Ich habe vollste Sympathie für Max", so Mansell gegenüber Reuters. "Hätte ich mich so klar geäußert wie er? Vielleicht nicht. Aber weißt du, Lando bringt es auf den Punkt. Was die anderen Fahrer gesagt haben, ist absolut wahr. Und ich glaube, die aktuellen Machthaber hören zu."

Auch Weltmeister Lando Norris hatte die Formel 1 zuvor heftig kritisiert. In einem Exklusivinterview mit der globalen Edition von Motorsport.com erklärt der Mansell, was er von den Überholmanövern der Saison 2026 hält: "Man wird mich dafür vielleicht erschießen, aber leider sind manche Überholmanöver echt künstlich."

"Ich meine, einige Manöver sehen toll aus. Und dann kommst du aus der nächsten Kurve, das andere Auto schießt an dir vorbei, und dein Auto verliert wieder an Boden."

Mansell fährt fort: "Ich glaube, es war Lando, der meinte: 'Nun, ich wollte ihn [Lewis Hamilton in Japan] gar nicht in der Schikane überholen. Aber ich hatte keine Wahl.' Am Kurvenausgang war er vorbei."

"Und dann schießt das andere Auto [Hamilton] einfach wieder auf der Geraden an ihm vorbei. Also denke ich, man muss da echt aufpassen."

Ein Herz für frustrierte Fans

Vor allem den Frust vieler Fans kann der ehemalige Williams-Pilot voll und ganz nachvollziehen: "Vergesst mich, es ist mir egal, aber die Fans auf der ganzen Welt, und ich weiß, davon gibt es echt viele, sind sehr wütend. Und, um den Fans gerecht zu werden: Ich stimme ihnen zu."

Seinerzeit war Mansell im Grand-Prix-Sport für viele ein ambivalenter Charakter. Manche verehrten den Briten für seinen Kampfgeist, der ihm solch illustre Spitznamen wie "Der Löwe" einbrachte. Andere störten sich oft an seiner Theatralik und einem möglichen Mangel an Professionalität. Gerade die Causa McLaren im Jahr 1995 wird hier oft genannt.

Letztlich bleibt Mansell eine Legende des Sports, deren Aussagen und Perspektiven nicht nur bei den Fahrern, sondern vor allem bei den Fans immer wieder Gehör und Zuspruch findet.

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