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Tattoo-Wette: Daniel Ricciardo wollte Helmut Marko stechen lassen

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Tattoo-Wette: Daniel Ricciardo wollte Helmut Marko stechen lassen
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Daniel Ricciardo wollte seine Tattoo-Wette nicht nur mit Renault-Teamchef Cyril Abiteboul abschließen, sondern auch mit seinem alten Bekannten Helmut Marko

Der Renault-Boxenfunk hat's verraten: Wenn Daniel Ricciardo dieses Jahr noch aufs Podium fährt, muss sich sein Teamchef Cyril Abiteboul ein Tattoo stechen lassen. Nicht bekannt war bisher, dass Ricciardo die Wette auch seinem ehemaligen Chef Helmut Marko, dem Motorsportkonsulenten von Red Bull, angeboten hat.

Dass Ricciardo und Marko gegeneinander wetten, hat in der Formel 1 bereits Tradition. Schon 2018/19 knöpfte Marko seinem Ex-Fahrer 1.000 Euro "in kleinen Scheinen" ab, weil Ricciardo mit seiner Vermutung, das Bottas-Cockpit bei Mercedes werde 2019 frei, daneben lag. "Ricciardo ist ein sehr sparsamer Mensch. Das hat ihm richtig wehgetan", triumphierte Marko damals.

Eine Wette für 2020 haben die beiden "noch nicht ausformuliert", verrät der Österreicher jetzt im Interview mit 'motorsport.com'. Der von Ricciardo vorgeschlagene Wetteinsatz habe ihm nämlich nicht gepasst: "Er ist mit seinem Tattoo dahergekommen. Da habe ich gesagt: 'Ein Tattoo mache ich nie in meinem Leben.'"

Obwohl Ricciardo Red Bull im Sommer 2018 hängen lassen hat, ist das Verhältnis zwischen dem Australier und Marko nach wie vor intakt. Ricciardo sei "einer der Topfahrer", lobt der Red-Bull-Konsulent. Ob er wesentlich besser wäre als Albon, lässt er hingegen offen: "Die Frage kann ich nicht beantworten. Dazu gibt es keine Fakten."

"Wir sind mit Albon Zweiter in der Konstrukteurs-WM. Das wären wir mit Ricciardo auch", argumentiert Marko. "Was stimmt ist, dass wir zwei gleichwertige Fahrer hätten. Und lustiger ist es mit Ricciardo auch (lacht; Anm. d. Red.)! Aber er hat seinen Weg gesucht und ist ihn gegangen. Wir sind trotzdem gute Freunde."

Eine Rückkehr von Ricciardo zu Red Bull ist aktuell kein Thema. Der 31-Jährige hat für 2021 bei McLaren unterschrieben - im Zuge eines "mehrjährigen" Vertrags, wie es offiziell heißt. Vor 2023 wäre eine solche Reunion also ohnehin kein Thema. "Wege zurück", sagt Marko, "kann es immer geben. Aber es müssen die Umstände passen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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