Teamchef Arrivabene: "Ferrari ist ein Team, das nie aufgibt"

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Teamchef Arrivabene:
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
06.09.2016, 08:02

Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene glaubt, dass sein Team nach den personellen Veränderungen in der Formel-1-Technik-Abteilung auf einem guten Weg ist, wieder zurück an die Spitze zu finden.

Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H
Mattia Binotto, Ferrari-Cheftechniker
Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H
Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H
Kimi Räikkönen, Ferrari, und Sebastian Vettel, Ferrari
Maurizio Arrivabene, Ferrari-Teamchef
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H
Flugshow über der Startaufstellung

Nachdem Ferrari auch beim Heimrennen in Monza "nur" Dritter wurde, erklärte Präsident Sergio Marchionne, dass das Team die Ziele für diese Saison nicht erreicht habe. Teamchef Maurizio Arrivabene relativiert die Aussagen seines Chefs etwas.

"Er sagte, er könne in der Zeit, seit er zu uns gekommen ist, einige Veränderungen erkennen. Er sagte, dass die Struktur solide sei", sagte Arrivabene bezüglich der personellen Veränderungen nach dem Weggang des Technischen Direktors James Allison.

"Wir haben bei Ferrari genügend Leute, die in die richtige Richtung arbeiten können und ich denke, er ist mit den Resultaten in dieser Saison nicht zufrieden. Er sieht aber auch die Veränderungen und will positiv in die Zukunft blicken", betonte Arrivabene.

"Natürlich haben wir unsere gesetzten Ziele in diesem Jahr verfehlt, aber ich denke, vor einem Mont haben wir gehandelt", sagte er bezüglich der Umstrukturierungen, nachdem Allison Maranello verlassen hatte.

"Wir haben gehandelt und seit zwei Rennen läuft es etwas besser. Die Atmosphäre im Team ist sehr positiv und alle freuen sich auf die noch anstehende Rennen in diesem Jahr. Wir gehen in die richtige Richtung und brauchen nur noch etwas Zeit. Das ist alles."

Deshalb hat Ferrari die Arbeit am diesjährigen Auto auch noch nicht ganz aufgegeben, während andere Teams sich bereits hauptsächlich auf den Boliden für 2017 konzentrieren.

"Wenn man für ein Team arbeitet und dieses Team Ferrari heißt, kann man nicht aufgeben", stellte der Italiener klar. "Natürlich ist das nächstjährige Auto wichtig und es gibt neue Regeln, also konzentrieren wir uns sehr auf die Aerodynamik. Wenn man aber für Ferrari arbeitet, dann spürt man sofort die Verantwortung dieses Teams und das bedeutet, 'okay, wir sind Ferrari'."

"Das ist ein Team, da nie aufgibt. Das ist unsere Philosophie und die Gruppe, die jetzt in der Formel 1 arbeitet, will nicht aufhören. Natürlich müssen wir die richtige Balance finden, wir müssen mit der Situation angemessen umgehen, aber wir haben die richtigen Leute, das zu tun."

Mit Informationen von Jonathan Noble

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