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Cadillac steht kurz vor dem Formel-1-Debüt: Teamchef Graeme Lowdon spricht über den Wandel zum "echten" Team - und warum der aktuelle Stand vielversprechend ist

Teamchef Lowdon: Cadillac "fühlt sich jetzt wie richtiges Formel-1-Team an"

Cadillac hat beim Test in Bahrain einen guten Eindruck hinterlassen

Foto: LAT Images

Das Formel-1-Debüt von Neueinsteiger Cadillac rückt mit großen Schritten näher. Nachdem sich die Amerikaner in den vergangenen Monaten weitgehend als "Geisterteam" auf ihren Einstieg in die Königsklasse vorbereiteten, hat sich die Wahrnehmung seit den Testfahrten in Barcelona und Bahrain deutlich verändert.

"Ich komme jetzt zur Arbeit und habe das Gefühl, dass wir ein Formel-1-Team sind", sagt Cadillac-Teamchef Graeme Lowdon. "Und das sind wir auch." Aus dem einstigen Projekt sei inzwischen ein vollwertiges Rennteam geworden, betont der Brite.

Das "fühlt sich großartig an", gibt Lowdon zu und bedankt sich bei seinen Mitarbeitern. "Ich kann gar nicht genug betonen, wie schwierig diese Aufgabe ist. Und es sind nicht nur meine Anstrengungen, die das möglich machen, es sind all die Leute in unserem Team."

Cadillac sammelt beim Test "massive" Datenmengen

Vor weniger als zwölf Monaten verfügte Cadillac weder über einen offiziellen Startplatz noch über ein Auto oder eine Fabrik. "Der Fortschritt ist also enorm", findet der Teamchef. "Was mich wirklich freut, ist, dass wir alle unsere Zeitpläne eingehalten haben. Wir haben das Auto Anfang Dezember gestartet."

Anschließend folgten zunächst Prüfstandläufe, ehe der Shakedown in Silverstone auf dem Programm stand. Auch in Barcelona war Cadillac bereits im Einsatz. "Und wir haben von anderen Teams gesehen, dass das nicht einfach ist", verweist Lowdon auf die Absage von Williams. "Also bin ich wirklich stolz."

"Aber das würde alles keinen Sinn ergeben, wenn wir nicht auch das Gefühl hätten, dass wir uns in Sachen Performance auf einem klaren Aufwärtstrend befinden." Zwar waren die Zeiten von Sergio Perez und Valtteri Bottas in Bahrain noch ausbaufähig, doch das sei ohnehin zweitrangig gewesen.

"Jetzt richtet sich die Aufmerksamkeit darauf, unser Auto zu verstehen und zu fahren", sagt Lowdon. "Wir haben hier in drei Tagen über 1.700 Kilometer zurückgelegt." Dabei seien enorme Datenmengen angefallen: "Für ein etabliertes Team wäre das winzig, für uns ist es massiv. Es ist ein wirklicher Fortschritt, und ich bin sehr stolz auf das gesamte Team."

Cadillac bisher ohne große Probleme

Der erste Eindruck auf der Strecke fällt entsprechend positiv aus: In Bahrain lief zwar nicht alles reibungslos, doch die Basis stimmt. "Das ist eine wirklich gute Plattform, auf der wir aufbauen können", meint der Teamchef. "Wenn wir ein ernsthaftes oder offensichtliches Zuverlässigkeitsproblem hätten, wäre das ein riesiges Problem."

Auch "ein dominantes Handlingproblem wäre besorgniserregend", ergänzt Lowdon. "Aber im Allgemeinen haben wir nichts davon. Ich habe das Gefühl, dass wir eine Plattform haben, auf der wir wirklich aufbauen können." Das gelte unabhängig von der aktuellen Hackordnung.

"Wir sind sehr realistisch in Bezug auf die Performance und wie schwer es ist, diese Performance zu generieren", betont der Brite und macht klar, dass man beim Debüt und in den ersten Rennen keine Top-Ergebnisse erwarte. "Und wir sind auch sehr realistisch, wo andere Teams stehen werden."

Cadillac-Teamchef spricht von "positivem Start"

Die grundsätzliche Plattform, sowohl Auto als auch Team, sei jedoch vielversprechend. "Und ich denke, das ist wahrscheinlich das Maximum, das man von einem neuen Team erwarten kann, es sei denn, es geschieht ein komplettes Wunder. Wir haben die gleichen physikalischen Gesetze wie jedes andere Team."

Sergio Perez (Cadillac)

Cadillac hatte in Bahrain bisher nur kleinere Probleme

Foto: Cadillac F1 Team

"Wir arbeiten in einem kostenbegrenzten Umfeld", mahnt Lowdon. "Wir mussten enorm viel Aufwand und Energie investieren, nur um als neues Team zu starten. Und ich denke, all das zu absorbieren und eine Plattform zu haben, auf der wir aufbauen können, ist ein wirklich positiver Start."

Der Cadillac-Teamchef verschweigt nicht, dass es in den vergangenen Monaten, Wochen und Tagen auch Probleme gegeben hat. "Aber auch die Art und Weise, wie wir als Team Probleme lösen, ist sehr ruhig abgelaufen", lobt der Brite seine Mannschaft.

Lowdon: Cadillac ist realistisch, aber ambitioniert

"Und tatsächlich ist es eines der Merkmale des Teams, das mir besonders aufgefallen ist, zuerst beim Shakedown in Silverstone. Wir sind an diesem Morgen in die Garage gegangen, und was ich gesehen habe, war ein ruhiges, gesammeltes Formel-1-Team, bereit zur Arbeit."

"Wenn man hingegen in eine chaotische Garage kommt, kann man vielleicht trotzdem schnell sein, aber man stößt irgendwann an eine Grenze", meint der erfahrene Formel-1-Teamchef. "Und das haben wir immer gesagt. Als Team haben wir große Ambitionen."

"Wir sind realistisch und bodenständig, wir wissen, wie schwierig dieses Spiel ist, aber wir wollten nicht nur hier sein. Wir wollen wirklich etwas aufbauen, und ich habe das Gefühl, dass wir das haben. Das Auto spiegelt das Team wider. Das Auto ist eine gute Plattform, auf der wir aufbauen können. Und das Team ist eine solide Plattform, auf der wir ebenfalls aufbauen können."

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