Teamchef: Max Verstappen erinnert an jungen Sebastian Vettel

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Teamchef: Max Verstappen erinnert an jungen Sebastian Vettel
Autor: Dominik Sharaf
Co-Autor: Edd Straw
19.04.2018, 10:30

Christian Horner erkennt Parallelen in der Entwicklung der beiden Superstars - Verstappen sei clever genug, um ruhig zu bleiben und aus Fehlern zu lernen

Podium: 1. Daniel Ricciardo, Red Bull; 2. Max Verstappen, Red Bull; 3. Nico Rosberg, Mercedes
Max Verstappen, Red Bull Racing RB14 Tag Heuer
Podium: 1. Lewis Hamilton, Mercedes; 2. Daniel Ricciardo, Red Bull; 3. Max Verstappen, Red Bull
Max Verstappen, Red Bull Racing RB14 Tag Heuer, leads Kimi Raikkonen, Ferrari SF71H
Sebastian Vettel, Ferrari SF71H, Kimi Raikkonen, Ferrari SF71H, Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W09, Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W09., Max Verstappen, Red Bull Racing RB14 Tag Heuer, Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB14 Tag Heuer, and the rest of the field at the start of the race
Max Verstappen, Red Bull Racing RB14 Tag Heuer

Red-Bull-Teamchef Christian Horner ist sicher, dass Max Verstappen aus seiner Kollision mit Sebastian Vettel beim China-Grand-Prix gelernt hätte und aus der Sache gestärkt hervorgehen würde. Grund: Sein Schützling würde eine ähnliche Entwicklung durchlaufen es wie sein Unfallgegner vor einigen Jahren tat. "Er hat damals gelegentlich auch Fehler gemacht", bemerkt Horner über Vettel.

Horner weiß, wovon er spricht: Er nahm Vettel als 21-Jährigen nach nur eineinhalb Formel-1-Jahren bei Toro Rosso unter seine Fittiche und musste einigen Feindkontakt mitansehen - ob 2009 in Australien gegen Robert Kubica, im Jahr darauf in der Türkei gegen Teamkollege Mark Webber oder wenig später in Belgien gegen Jenson Button. Auch bei Vettel rappelte es und Kritiker wurden laut.

Es handele sich um "ähnliche Zeitpunkte der Karriere", vergleicht Horner und glaubt, dass sich der 20-jährige Verstappen - wie damals der Deutsche - konstruktiven Ratschlägen nicht verschließen würde. "Ich bin sehr zuversichtlich", sagt er auf die Möglichkeit einer positive Entwicklung Verstappens angesprochen. "Er ist ein herausragendes Talent und er ist clever genug, um zu erkennen, dass es Bereiche gibt, an denen er arbeiten muss. Ich habe keine Zweifel, dass er es tun wird."

Bildergalerie: Max Verstappen in Schanghai

Die Befürchtung, dass die Kollision von Schanghai in Verbindung mit den Querelen um den Crash mit Lewis Hamilton beim Bahrain-Grand-Prix am Nimbus Verstappens gekratzt hätte, treibt Horner nicht um: "Dass er talentiert ist, ist klar wie Kloßbrühe. Dass er Mumm und tollen Renninstinkt hat, bezweifelt niemand", sagt der Teamchef. Subtext: An Selbstvertrauen mangelt es ohnehin nicht. "Er wird aus dem Fehler gelernt haben. In den kommenden Rennen wird er daraus Kapital schlagen."

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