Registrieren

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Motorsport Prime

Premium-Inhalte entdecken
Registrieren

Edition

Deutschland

Teamchef: Miami braucht (wieder) längere DRS-Zonen

Warum sich McLaren-Teamchef Andrea Stella an der Anzahl der Überholmanöver beim Formel-1-Rennen in Miami stört und was er als Gegenmaßnahme vorschlägt

Teamchef: Miami braucht (wieder) längere DRS-Zonen

So wenige Überholmanöver wie beim diesjährigen Rennen hat es beim Miami-Grand-Prix in dessen kurzer Formel-1-Geschichte noch nie gegeben: Nach 45 im Premierenjahr 2022 und 52 im Vorjahr wurden für 2024 nur 32 Überholvorgänge gezählt. Und das stört McLaren-Teamchef Andrea Stella.

"Wir hatten erwartet, dass das Überholen etwas einfacher gehen würde. Deshalb waren wir überrascht, wie schwierig es war", so sagt er.

Als Grund gibt er an, die zweite DRS-Zone der Strecke auf der langen Gegengeraden zwischen den Kurven 16 und 17 sei "etwas zu kurz" ausgefallen. Vor allem mit Blick auf das Kurvengeschlängel vorab: "Dort verliert man die meiste Zeit, die man anschließend [in der DRS-Zone] nicht wieder wettmachen kann", erklärt Stella.

 

Aber: Das war schon 2023 so. Unter den Vorjahresbedingungen hatte die Formel 1 ihren bisherigen Überholrekord in Miami aufgestellt. Und das, obwohl die DRS-Zonen von 2022 auf 2023 sogar jeweils verkürzt worden waren. Von 2023 auf 2024 aber nahmen die Verantwortlichen keine weiteren Änderungen mehr vor.

Die Gründe für die neue Überholsituation

Nun aber wünscht sich McLaren-Teamchef Stella eine neue Anpassung. Eine "einfache Sofortmaßnahme" für mehr Rennaction könnte seiner Meinung nach die Ausweitung der DRS-Zone zwischen den Kurven 16 und 17 darstellen.

Die Frage ist nur, ob das allein ausreicht. Denn Stella erkennt auch noch andere Gründe für die schwierige Überholsituation in der Formel 1: "Mit der Weiterentwicklung der Autos ist das Hinterherfahren natürlich wieder etwas knifflig geworden. Ich glaube nicht, dass es so extrem ist wie früher, aber es scheint schwieriger zu sein als gedacht mit der aktuellen Autogeneration."

Dabei war das seit 2022 gültige Technische Reglement der Formel 1 gerade dahingehend geändert worden, den Fahrzeugen ein besseres Zweikampf-Verhalten zu geben und Hinterherfahren und Überholen zu erleichtern. Doch im dritten Jahr unter diesen Regeln stellt sich allmählich Ernüchterung ein.

DRS-Züge werden zum Problem in Miami

Beim diesjährigen Miami-Grand-Prix etwa bildeten sich "DRS-Züge", ohne dass viel überholt worden wäre: Der DRS-Vorteil des zweiten Autos war nicht groß genug für eine ernsthafte Attacke, ähnlich erging es den Autos dahinter.

"Selbst mit DRS ist es dann nicht einfach", meint Aston-Martin-Teamchef Mike Krack. "Überholen war wirklich schwierig. Man musste beim Messpunkt schon sehr nah dran sein und dann die gesamte Energie im Antriebssystem abrufen, um vorbeizukommen."

Wo Miami im "Überhol-Vergleich" steht

Selbst mit seinen "nur" 32 Überholmanövern steht Miami im internationalen Vergleich der bisherigen Formel-1-Strecken 2024 gut da, hinter Suzuka (43) und Schanghai (38) aktuell an dritter Stelle vor Sachir (29), Dschidda (20) und Melbourne (12).

Vergangenes Jahr hatte die Formel 1 bei Mischwetter in Zandvoort mit 112 Überholvorgängen den Saisonrekord aufgestellt. Unter regulären trockenen Bedingungen war Abu Dhabi mit 60 Situationen der Spitzenreiter gewesen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

Vorheriger Artikel Vasseur im Interview: Bei Renault gab es mehr Leaks als bei Ferrari!
Nächster Artikel Übersicht: Das sind die Fahrer und Teams der Formel-1-Saison 2026

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Motorsport Prime

Premium-Inhalte entdecken
Registrieren

Edition

Deutschland