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Teamchef: Neues Aston-Martin-Werksteam "gut für die Formel 1"

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Teamchef: Neues Aston-Martin-Werksteam "gut für die Formel 1"
Autor:
Co-Autor: Alex Kalinauckas
24.05.2020, 08:50

Otmar Szafnauer als Teamchef von Racing Point erklärt, was sich Aston Martin vom Formel-1-Einstieg zur Saison 2021 verspricht

Warum steigt ein Hersteller gerade jetzt in die Formel 1 ein? Das erklärt der künftige Aston-Martin-Teamchef Otmar Szafnauer im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' so: Es wird der britischen Traditionsmarke neuen Auftrieb verleihen. Oder im O-Ton: "Es Marketingsicht ist das eine großartige Geschichte."

Es gehe darum, "Aston Martin wieder in der gleichen Startaufstellung zu haben wie Ferrari, Mercedes, Renault und Honda", sagt Szafnauer und meint: "Das ist auch gut für die Formel 1."

Ein großes "Comeback" ist der Einstieg von Aston Martin zur Saison 2021 aber nicht, zumindest nicht im Grand-Prix-Sport: Die Marke war bisher nur vereinzelt in der Formel 1 unterwegs, startete mit eigenen Autos sogar lediglich bei fünf Rennen, und das in den Jahren 1959 und 1960. Bestleistung: zwei sechste Plätze, für die es damals keine Punkte gab.

Aston Martin hofft auf eine "Win-Win-Situation"

Nun will man auch sportlich für Schlagzeilen sorgen, aber auch für einen "Technologie-Transfer" hin zur Straßenwagen-Sparte von Aston Martin, "die teilweise bereits auf Mercedes-Antriebe setzt", wie Szafnauer erklärt. "Das passt zu dem, was wir tun. Wir setzen in der Formel 1 ja ebenfalls Mercedes-Antriebe ein."

Mittel- bis langfristig soll es auch "viele Synergien" zwischen Werksteam und Hersteller geben, meint der Teamchef. Es sei bei Aston Martin "wie bei Ferrari", so sagt er. "Es gibt das Rennteam, und das hilft auch den Straßenwagen. Am Ende steht eine Win-Win-Situation für beide Unternehmen."


Fotostrecke
Liste

1991: Jordan 191

1991: Jordan 191
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Foto: LAT Images

Das Team aus Silverstone, das heute Racing Point heißt, begann 1991 unter dem Namen Jorden. Im 191 fährt Michael Schumacher in Spa sein erstes Formel-1-Rennen.

1992: Jordan 192

1992: Jordan 192
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Foto: Sutton Images

1992 gewinnt Jordan mit dem 192 nur einen einzigen WM-Punkt.

1993: Jordan 193

1993: Jordan 193
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Foto: Sutton Images

Den Jordan 193 fahren in der Formel-1-Saison 1993 sechs verschieden Fahrer, hier Ruben Barrichello.

1994: Jordan 194

1994: Jordan 194
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Foto: Photo 4

1994 verunglückt Barrichello am Steuer eines Jordan 194 in Imola, wird aber glücklicherweise nicht schwer verletzt.

1995: Jordan 195

1995: Jordan 195
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Foto: LAT Images

Der Jordan 195 aus dem Jahr 1995 besticht durch seine elegante Linienführung.

1996: Jordan 196

1996: Jordan 196
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Foto: LAT Images

Mit dem Jordan 196 und einem neuen Hauptsponsor beginnen ab 1996 goldene Zeiten.

1997: Jordan 197

1997: Jordan 197
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Foto: LAT Images

Dem Jordan 197 aus dem Jahr 1997 mit der auffälligen Schlangen-Lackierung ...

1998: Jordan 198

1998: Jordan 198
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Foto: Sutton Images

... folgte ein Jahr später die Hornisse Jordan 198. Mit diesem Auto feierten Damon Hill und Ralf Schumacher im chaotischen Regenrennen von Spa einen Doppelsieg. Es war der erste Triumph des Teams.

1999: Jordan 199

1999: Jordan 199
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Foto: LAT Images

1999 gewinnt Heinz-Harald Frentzen mit dem Jordan 199 zwei Grand Prix. Mit WM-Rang drei ist das Team erfolgreich wie nie zuvor.

2000: Jordan EJ10

2000: Jordan EJ10
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Foto: Steve Etherington / Motorsport Images

Da Jordan das Auto im Jahr 2000 nicht (der bisherigen Logik entsprechend) 000 nennen wollte, heißt der Bolide EJ10 - das zehnte Formel-1-Autos des Teams von Eddie Jordan.

2001: Jordan EJ11

2001: Jordan EJ11
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Foto: Jordan Grand Prix

2001 fährt unter anderem Jarno Trulli mit dem Jorden EJ11 in der Formel 1.

2002: Jordan EJ12

2002: Jordan EJ12
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Foto: Jordan Grand Prix

Mit dem Nachfolger EJ12 beginnt der Stern von Jordan ab der Formel-1-Saison 2002 langsam zu sinken.

2003: Jordan EJ13

2003: Jordan EJ13
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Foto: Jordan Grand Prix

2003 landet das Team mit dem EJ13 nur noch auf WM-Rang neun.

2004: Jordan EJ14

2004: Jordan EJ14
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Foto: Jordan Grand Prix

Mit Nick Heidfeld und Timo Glock sitzen 2004 zwei Deutsche am Steuer des EJ14, doch Erfolge gelingen beiden mit dem unterlegenen Auto nicht.

2005: Jordan EJ15

2005: Jordan EJ15
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Foto: Bridgestone Corporation

Beim Skandal-Grand-Prix von Indianapolis 2005 fährt Tiago Monteiro mit dem EJ15 auf Rang drei - es sollte das letzte Podium eines Formel-1-Autos mit dem Namen Jordan sein.

2006: Midland M16

2006: Midland M16
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Foto: XPB Images

Neues Team, neuer Name, neuer Look: Nach der Übernahme durch Midland heißt das Auto für die Saison 2006 M16.

2007: Spyker F8-VII

2007: Spyker F8-VII
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Foto: XPB Images

2007 erfolgt die nächste Umbenennung von Team und Auto. Mit einem Spyker F8-VII führt Markus Winkelhock bei seinem Formel-1-Debüt den chaotischen Regen-Grand-Prix auf dem Nürburgring zeitweilig an.

2008: Force India VJM01

2008: Force India VJM01
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Foto: XPB Images

2008 beginnt nach einer neuerlichen Übernahme des Teams durch den schillernden indischen Geschäftsmann Vijay Mallya mit dem VJM01 die Ära Force India.

2009: Force India VJM02

2009: Force India VJM02
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Foto: XPB Images

Mit dem Force India VJM02 fährt Giancarlo Fisichella 2009 in Spa überraschend auf die Pole-Position und im Rennen auf Platz zwei.

2010: Force India VJM03

2010: Force India VJM03
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Foto: XPB Images

2010 saßen Adrian Sutil und Vitantonio Liuzzi am Steuer des VJM03.

2011: Force India VJM04

2011: Force India VJM04
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Foto: Alessio Morgese

Mit dem VJM04 ging es im Jahr 2011 weiter aufwärts. Force India wird Sechster der Konstrukteurswertung.

2012: Force India VJM05

2012: Force India VJM05
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Foto: XPB Images

2012 sammelten sowohl Nico Hülkenberg als auch Paul di Resta im VJM05 Führungsrunden in der Formel 1.

2013: Force India VJM06

2013: Force India VJM06
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Foto: XPB Images

2013 hieß die Fahrerpaarung im VJM06 Adrian Sutil und Paul di Resta.

2014: Force India VJM07

2014: Force India VJM07
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Foto: XPB Images

Auch dank der Mercedes-Hybrid-Power fährt Sergio Perez mit dem VJM07 beim Rennen in Bahrain 2014 als Dritter auf das Podium.

2015: Sahara Force India VJM08

2015: Sahara Force India VJM08
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Foto: XPB Images

Ein Kunststück, das der Mexikaner 2015 am Steuer des VJM08 wiederholen kann.

2016: Force India VJM09

2016: Force India VJM09
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Foto: Sutton Images

2016 wird mit dem VJM09 die bisher erfolgreichste Saison von Force India. Nico Hülkenberg und Sergio Perez bringen das Team auf Rang vier der Konstrukteurswertung.

2017: Force India VJM10

2017: Force India VJM10
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Foto: LAT Images

Diese Leistung bestätigen 2017 Sergio Perez und Esteban Ocon auch mit dem Nachfolgemodell VJM10.

2018: Force India VJM11

2018: Force India VJM11
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Der VJM11 wird das letzte Formel-1-Auto von Force India, denn der wirtschaftlich schwer angeschlagene Vijay Mallya muss das Team Mitte des Jahres an Lawrence Stroll verkaufen, der es unter dem Namen Racing Point weiterführt.

2019: Racing Point RP19

2019: Racing Point RP19
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Foto: Racing Point

So wird die Lackierung des RP19 genannten Autos aussehen, das von Sergio Perez und Lance Stroll pilotiert werden wird.

Mit dem Charme einer britischen Traditionsmarke im Grand-Prix-Sport sollen zunächst aber vor allem Sponsoren angelockt werden, die ihren Teil zur Finanzierung des Rennprojekts beitragen. Und das könnte sich dann auch im Fahrzeugdesign von Aston Martin niederschlagen. Denn der Look der Formel-1-Autos sei bisher nicht definiert, sagt Szafnauer.

Der Aston Martin ist ein Racing Point

"Dafür ist es noch zu früh. Wir sind ja noch nicht einmal zum ersten Rennen mit dem Design angetreten, das wir dieses Jahr in Mondsee präsentiert haben. Es wäre also voreilig, schon jetzt über das nächstjährige Design zu sprechen", meint Szafnauer. "Doch die Gespräche werden stattfinden. Und dann einigt man sich auf etwas, das alle glücklich macht."

Schon jetzt steht indes fest: Racing Point wird in Aston Martin umbenannt, und auch das Auto selbst soll eine neue Bezeichnung erhalten. Ob man sich damit an die Formel-1-Historie der Marke anlehnt und ebenfalls das Kürzel "DBR" verwendet, das lässt Szafnauer offen und sagt nur: "Es wird eine Referenz auf Aston Martin im Chassisnamen geben."

So oder so: Beim Aston-Martin-Rennwagen für 2021 wird es sich um den (minimal modifizierten) Racing Point RP20 aus der Saison 2020 handeln. Die Teams haben sich in der Coronakrise schließlich darauf geeinigt, die Entwicklung einzufrieren und die aktuellen Fahrzeuge auch im kommenden Jahr einzusetzen.

Der erste Aston Martin wird also ein umbenannter Racing Point. Und an eben diesem Fahrzeug scheiden sich schon seit dessen erster Fahrt die Geister, weil das Auto frappierende Ähnlichkeit zum Mercedes W10 der Saison 2019 aufweist.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Urheber Stefan Ehlen