Teamchefin: Kritik an Sauber-Fahrer Pascal Wehrlein "haarsträubend"

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Teamchefin: Kritik an Sauber-Fahrer Pascal Wehrlein
Stefan Ehlen
Autor: Stefan Ehlen
Co-Autor: Scott Mitchell
27.03.2017, 06:49

Sauber-Fahrer Pascal Wehrlein wird von manchen Beobachtern für seine Nichtteilnahme am 1. Rennen der Formel-1-Saison 2017 kritisiert, doch Teamchefin Monisha Kaltenborn nimmt den Deutschen in Schutz.

Antonio Giovinazzi, Sauber C36
Pascal Wehrlein, Sauber C36
Pascal Wehrlein, Sauber
Pascal Wehrlein, Sauber C36
Monisha Kaltenborn, Sauber-Teamchefin
Antonio Giovinazzi, Sauber C36

"Es ist wirklich schrecklich, wie Leute glauben können, sie hätten die Kompetenz, um etwas über seine Situation sagen zu können", erklärt Kaltenborn gegenüber Motorsport.com.

"In meinen Augen ist es haarsträubend, wie man sich anmaßen kann, so zu urteilen. Es braucht schon sehr viel Mut für jemanden mit Pascals Ehrgeiz, zuzugeben und zu sagen: Unter diesen Umständen kann ich nicht die gesamte Renndistanz bestreiten."

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Statt Kritik zu üben sollte eher die Ehrlichkeit Wehrleins gelobt werden, findet Kaltenborn. "Und das ist keine Selbstverständlichkeit, denn die Jungs stehen unter immensem Druck."

"Pascal braucht einfach noch etwas Zeit."

Das sei nach den Testfahrten in Barcelona so nicht ersichtlich gewesen. Wehrlein hatte schließlich die ärztliche Freigabe, um am Großen Preis von Australien 2017 in Melbourne teilzunehmen.

"Wir reisten mit der klaren Intention an, dass er das ganze Wochenende über im Auto sitzt", sagt Kaltenborn. "Sonst hätten wir es gleich ganz anders gemacht."

Wehrlein wurde in Melbourne ab Samstag von Ferrari-Testfahrer Antonio Giovinazzi vertreten und soll beim Großen Preis von China in Shanghai wieder das komplette Wochenende für Sauber bestreiten.

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