Formel 1
Formel 1
02 Juli
-
05 Juli
Nächstes Event in
26 Tagen
R
Spielberg 2
09 Juli
-
12 Juli
Nächstes Event in
33 Tagen
16 Juli
-
19 Juli
Nächstes Event in
40 Tagen
31 Juli
-
02 Aug.
Nächstes Event in
55 Tagen
R
Silverstone 2
06 Aug.
-
09 Aug.
Nächstes Event in
61 Tagen
13 Aug.
-
16 Aug.
Nächstes Event in
68 Tagen
27 Aug.
-
30 Aug.
Nächstes Event in
82 Tagen
03 Sept.
-
06 Sept.
Nächstes Event in
89 Tagen
17 Sept.
-
20 Sept.
Nächstes Event in
103 Tagen
24 Sept.
-
27 Sept.
Nächstes Event in
110 Tagen
08 Okt.
-
11 Okt.
Nächstes Event in
124 Tagen
22 Okt.
-
25 Okt.
Nächstes Event in
138 Tagen
R
Mexiko-Stadt
29 Okt.
-
01 Nov.
Nächstes Event in
145 Tagen
12 Nov.
-
15 Nov.
Nächstes Event in
159 Tagen
26 Nov.
-
29 Nov.
Nächstes Event in
173 Tagen
Details anzeigen:

Teams in Krisenzeiten (fast) einig: Budgetgrenze soll weiter nach unten

geteilte inhalte
kommentare
Teams in Krisenzeiten (fast) einig: Budgetgrenze soll weiter nach unten
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
07.04.2020, 06:56

Bei einem Meeting am Montag haben sich die Formel-1-Teams darauf verständigt, die Budgetgrenze auf 150 Millionen Dollar zu senken - Weitere Verschiebung diskutiert

Wird die Budgetgrenze in der Formel 1 weiter verringert? Aktuell liegt sie bei 175 Millionen Dollar (161 Millionen Euro), doch angesichts der Coronakrise könnte die Grenze noch einmal ein gutes Stück nach unten gesetzt werden. Das geht aus einer Telefonkonferenz zwischen den Teamchefs sowie den Formel-1-Bossen am gestrigen Montag hervor.

Dabei trafen sich Ross Brawn, Chase Carey und FIA-Präsident Jean Todt am Nachmittag virtuell mit den Teamverantwortlichen, um über weitere Schritte in der Coronakrise zu diskutieren. Über eine Senkung der Budgetgrenze auf 150 Millionen Dollar - inklusive weniger Ausnahmen - sind sich die Teams bereits formal einig. Eine weitere Senkung auf 125 Millionen Dollar wird diskutiert.

Vor allem kleinere Teams wünschen sich eine weitere Verschiebung der Grenze, die mit 175 Millionen Dollar ohnehin irrelevant für die meisten Rennställe war. McLaren-Geschäftsführer Zak Brown hatte zuletzt vor den Folgen der Coronakrise gewarnt und gesagt, dass bis zu vier Teams aus der Formel 1 aussteigen könnten.

Getrennte Grenzen für Hersteller und Kunden?

Es heißt, dass Mercedes unter Umständen durchaus gewillt ist, die Budgetgrenze unter 150 Millionen Dollar zu senken. Ferrari und Red Bull beharren derzeit jedoch noch auf diesem Mindestwert. Bei den Roten ist man der Meinung, dass eine gemeinsame Grenze für alle unfair wäre, weil viele kleine Teams Teile von größeren Teams kaufen.

Größere Teams seien daher im Nachteil, weil sie Forschungs- und Entwicklungskosten aufbringen, die die Kundenteams nicht haben. Gespräche drehten sich daher um eine geteilte Grenze: Hersteller sollen mit einem größeren Budget operieren können, Kunden mit einem entsprechend kleineren, um die Kosten auszugleichen.

Eine endgültige Entscheidung wurde bei dem gestrigen Meeting nicht beschlossen, jedoch soll das Thema beim nächsten Treffen auf der Agenda stehen.

Keine weitere Verschiebung der neuen Autos

Verständigt hat man sich jedoch darauf, dass das neue Sportliche Reglement nicht um ein weiteres Jahr verschoben wird. Im Zuge der Krise hatte man die neuen Formel-1-Autos bereits von 2021 auf 2022 verschoben, um Kosten zu sparen, Red-Bull-Teamchef Christian Horner forderte jedoch eine weitere Verschiebung auf 2023.

Doch das soll laut FIA-Präsident Jean Todt kein Thema sein. Im Sommer will man jedoch noch einmal darüber diskutieren, aktuell sei das aber in dieser Zeit kein dringendes Thema. Die Arbeiten an den neuen Fahrzeugen wurden ohnehin vorübergehend ausgesetzt.

Präsentation: Formel-1-Regeln 2021

Präsentation: Formel-1-Regeln 2021

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Dringender ist die Frage, wann die Formel 1 wieder ihren Betrieb aufnehmen kann. Eine definitive Antwort darauf gibt es nicht, da auch der aktuelle Saisonauftakt in Kanada am 14. Juni mehr als fraglich ist.

Diskutiert wurde daher über die Möglichkeit von Geisterrennen hinter verschlossenen Türen. Man hofft auf eine Entspannung der Coronasituation in Europa und fasst möglicherweise das Rennen in Silverstone am 19. Juli als Startpunkt dafür auf.

Mit Bildmaterial von LAT.

Lewis Hamilton sauer auf Toto Wolff? "Totaler Blödsinn!"

Vorheriger Artikel

Lewis Hamilton sauer auf Toto Wolff? "Totaler Blödsinn!"

Nächster Artikel

Formel 1: Mitarbeiter in Kurzarbeit, Gehaltskürzung für Brawn, Carey und Co.

Formel 1: Mitarbeiter in Kurzarbeit, Gehaltskürzung für Brawn, Carey und Co.
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Urheber Norman Fischer