Formel 1
Formel 1
17 Juli
Event beendet
28 Aug.
Nächstes Event in
16 Tagen
04 Sept.
Nächstes Event in
23 Tagen
R
Mugello
11 Sept.
Nächstes Event in
30 Tagen
25 Sept.
Nächstes Event in
44 Tagen
R
Nürburgring
09 Okt.
Nächstes Event in
58 Tagen
23 Okt.
Nächstes Event in
72 Tagen
31 Okt.
Nächstes Event in
80 Tagen
Details anzeigen:

Termin steht: Uralkali geht weiter gegen Force-India-Verwalter vor

geteilte inhalte
kommentare
Termin steht: Uralkali geht weiter gegen Force-India-Verwalter vor
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
19.07.2019, 07:56

Weil man sich im Bietprozess um Force India ungerecht behandelt fühlt, geht Uralkali weiterhin gegen die Verwalter vor: Nun steht auch der Verhandlungstermin

Der russische Chemiekonzern Uralkali geht weiterhin gerichtlich gegen die Insolvenzverwalter von Force India vor. Das Unternehmen von Dimitri Masepin, Vater von Formel-2-Pilot Nikita Masepin, fühlt sich im Bietprozess um das insolvente Team im vergangenen Sommer ungerecht behandelt.

FRP Advisory hatte stattdessen das Angebot des kanadischen Konsortiums um Lawrence Stroll angenommen, das sich heute um die Geschicke von Nachfolgerennstall Racing Point kümmert. Uralkali behauptet jedoch, dass man ein besseres Angebot abgegeben habe, weswegen man vor Gericht gezogen ist.

Bereits im vergangenen September wurde die Klage eingereicht, jetzt steht zumindest der Zeitplan für die weiteren Schritte, nachdem man sich in dieser Woche darauf verständigt hat. Ende des vergangenen Jahres hatten US-Gericht verfügt, dass Mitglieder von Racing Point wichtige Dokumente aus dem Bietprozess offenlegen müssen - der Austausch von Beweismaterial soll im April 2020 erfolgen.

Die eigentliche Verhandlung soll dann zwischen Oktober und Dezember 2020 erfolgen.

Uralkali basiert seine Anklage auf drei Punkten. Erstens: Die Insolvenzverwalter haben nicht das höchste Gebot (nämlich angeblich das von Uralkali) gewählt. Zweitens: Im Prozess sei es zu Fehlangaben und mangelnder Transparenz gekommen. Und drittens: Ein fehlerhafter Verkaufsprozess, der nicht das Maximale für Gläubiger und Teilhaber herausgeholt habe.

Nikita und Dmitri Masepin

Nikita Masepin (hier mit Vater Dimitri) war vor der Insolvenz Testfahrer bei Force India

Foto: Sutton

Uralkali betont, dass man "ein extrem großzügiges Angebot" gemacht habe, das Geschäft und die Kapitalanlagen zu übernehmen. Man spricht dabei von 101,5 bis 122 Millionen Pfund (113 bis 135 Millionen Euro). Trotzdem habe man das "minderwertige Angebot" eines anderen Bieters angenommen.

Bei FRP Advisory betont man derweil weiterhin, dass alles korrekt war: "Wir haben unsere vorgeschriebenen Aufgaben als Insolvenzverwalter in diesem Prozess erfüllt und für alle Teilhaber einen sehr erfolgreichen Ausgang erreicht. Wir sind weiterhin vollkommen zuversichtlich, dass der unbegründete Gerichtsprozess abgewiesen werden wird."

Mit Bildmaterial von Sutton.

Mercedes: "Keine Ahnung", wie Hamilton schnellste Runde gefahren ist

Vorheriger Artikel

Mercedes: "Keine Ahnung", wie Hamilton schnellste Runde gefahren ist

Nächster Artikel

Helmut Marko: Sebastian Vettel sollte das Team wechseln

Helmut Marko: Sebastian Vettel sollte das Team wechseln
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Teams Force India , BWT Racing Point F1 Team
Urheber Norman Fischer