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Testbericht

Test in Fiorano: Fast 300 Runden für Lewis Hamilton

Lewis Hamilton hat bei einem Test für Pirelli in Fiorano insgesamt 297 Runden absolviert - Gearbeitet wurde an Formel-1-Regenreifen für die Saison 2027

Test in Fiorano: Fast 300 Runden für Lewis Hamilton

Lewis Hamilton war am Donnerstag und Freitag in Fiorano fleißig

Foto: Pirelli

Nach der Absage der beiden Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien gibt es im April 2026 kein Formel-1-Rennen. Einige Autos gehen in diesem Monat aber trotzdem auf die Strecke, so unter anderem der Ferrari SF-26 mit Rekordweltmeister Lewis Hamilton am Steuer.

Am Donnerstag und Freitag absolvierte die Scuderia auf der hauseigenen Strecke in Fiorano einen Reifentest für Pirelli. Bei diesem spulte Hamilton an zwei Tagen insgesamt 297 Runden ab. Im Fokus stand dabei die Arbeit mit Prototyp-Regenreifen für 2027.

Bereits zwei Wochen zuvor hatten Red Bull und die Racing Bulls in Suzuka ebenfalls einen Test für Pirelli im Nassen absolviert. Während man dort allerdings vom Wetter in Japan abhängig war, wurde die Strecke in Fiorano dieses Mal planmäßig bewässert.

Hamilton testete dabei "verschiedene Konfigurationen von Regenreifen", heißt es von Pirelli. Aktuell arbeitet man daran, für 2027 einen Reifen mit einem größeren Arbeitsfenster zur Verfügung zu stellen. Ziel sei es, einen Pneu zu bauen, der "auch weniger starke Regenfälle abdeckt".

Aus diesem Grund kamen neben den Vollregenreifen laut Pirelli auch "verschiedene Intermediate-Reifenvarianten" zum Einsatz, um den sogenannten "Crossover-Punkt" zu ermitteln, also den Zeitpunkt, ab dem sich ein Wechsel von Vollregenreifen auf Intermediates (oder umgekehrt) lohnt.

Hamiltons schnellste Rundenzeit lag am Ende der beiden Tage bei 1:00.740 Minuten. Der nächste Pirelli-Test steht bereits am 14. und 15. April auf dem Nürburgring an. Dort sollen McLaren und das Mercedes-Werksteam Slicks testen - falls die Strecke trocken bleibt.

Pirelli erklärt dazu: "Die Rennstrecke in Deutschland, auf der zuletzt 2020 ein Grand Prix ausgetragen wurde, ist in ihrer Formel-1-Konfiguration recht ausgewogen und stellt seitliche und Längsbelastungen gleichermaßen in den Vordergrund."

"Sie wird daher ein interessantes Testfeld für zukünftige Slick-Reifenmischungen darstellen."

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