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Formel 1 2018: Toro Rosso STR13

Formel 1 2018: Toro Rosso präsentiert STR13 als Honda-Versuchskaninchen

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Formel 1 2018: Toro Rosso präsentiert STR13 als Honda-Versuchskaninchen
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26.02.2018, 07:12

Toro Rosso zeigt den neuen STR13 nach dem Foto-Leak nun auch offiziell: Pierre Gasly und Brendon Hartley müssen 2018 als Honda-Versuchskaninchen herhalten

Toro Rosso STR13
Toro Rosso STR13
The new Scuderia Toro Rosso STR13 under covers
Pierre Gasly, Scuderia Toro Rosso STR13 and Brendon Hartley, Scuderia Toro Rosso STR13 unveil the ne
Pierre Gasly, Scuderia Toro Rosso and Brendon Hartley, Scuderia Toro Rosso, the new Scuderia Toro Ro
Pierre Gasly, Scuderia Toro Rosso STR13 and Brendon Hartley, Scuderia Toro Rosso STR13, the new Scud
Toro Rosso STR13
Toro Rosso STR13
Toro Rosso STR13
The new Scuderia Toro Rosso STR13
Scuderia Toro Rosso STR13 nose and front wing detail
Pierre Gasly, Scuderia Toro Rosso and Brendon Hartley, Scuderia Toro Rosso, the new Scuderia Toro Ro

Von einer klassischen Präsentation hat Toro Rosso auch dieses Jahr abgesehen, zumal vergangene Woche bereits das erste Foto des neuen STR13 vom Rollout ans Tageslicht gekommen ist. Dennoch zeigt man nun - am ersten Tag der Wintertests - erste Studiofotos: Der neue Bolide, der erneut unter der Leitung von James Key entstanden ist und dessen Lackierung an das Vorjahr erinnert, weist im Gegensatz zu seinem Vorgänger eine konventionelle Nase mit Stummel auf. Damit weicht man nach nur einem Jahr wieder von der Mercedes-Philosophie ab.

Beim Design der Vorderradaufhängung, bei der man schon im Vorjahr zu den mutigsten zählte, bleibt man hingegen der Designphilosopie treu: Die Querlenker docken weit oben am Radträger an. Auffällig sind die Zacken links und rechts der Nase. Auch die Bargeboards und Windabweiser vor den Seitenkästen sind deutlich komplexer geworden. Zudem weist der STR13 einen breiten, langgezogenen Schlitz im Unterboden parallel zu den Seitenkästen auf - ein Designmerkmal, das wir auch schon von anderen Teams wie McLaren kennen.

Die größte Neuerung des STR13, der auch dieses Jahr vom unerfahrenen Duo Pierre Gasly und Brendon Hartley pilotiert wird, ist aber die Honda-Antriebseinheit, die das Triebwerk von Renault ersetzt. Teamchef Franz Tost wird den Franzosen nur bedingt nachtrauern, nachdem es im Vorjahr zu Saisonende große Probleme mit der Lieferung neuer Teile aus Viry-Chatillon gegeben hatte. Außerdem muss der Österreicher durch die vorzeitige Kündigung des Renault-Deals auf Carlos Sainz verzichten, der an das französische Werksteam verliehen ist.

Toro-Rosso-Jahr bestimmt das Honda-Schicksal

Gasly und Hartley wurden im Vorjahr ohne Erfahrung ins kalte Wasser geschmissen und haben auch noch unter den Antriebsproblemen gelitten, ließen aber hin und wieder ihr Talent aufblitzen. "Das richtige Potenzial wird man erst im nächsten Jahr sehen", will sich Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko im Gespräch mit 'Motorsport.com' noch kein endgültiges Urteil bilden. "Wir erwarten aber konstante Punkteergebnisse."

Ob das gelingt, wird vor allem von der japanischen Antriebseinheit abhängen. Technikchef Key gab nach dem Rollout in Misano schon mal vorsichtig Entwarnung: "Von Honda-Seite ist alles glatt gelaufen." Das Toro-Rosso-Team, das seit 2016 jede Saison mit einem neuen Antriebspartner beginnt, spielt dieses Jahr Versuchskaninchen für das A-Team von Red Bull.

Nach der Scheidung der Ehe zwischen McLaren und Honda ortete man bei Red Bull die Chance, sich endlich wieder einen Werkspartner zu angeln und fädelte einen Deal mit den Japanern ein, allerdings vorerst nur beim kleinen Team aus Faenza, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Immer wieder Gerüchte um Teamverkauf

Der Hintergrund: Die Honda-Antriebseinheit hatte in den vergangenen drei Jahren mit McLaren nicht nur ein großes Leistungsdefizit, sondern auch massive Zuverlässigkeitsprobleme. Marko rechnet aber damit, dass Honda schon diesen Sommer auf Renault-Niveau sein wird. Dann muss auch das A-Team entscheiden, ob man zu Honda wechselt oder man eine Alternative vorzieht. Entscheidet man sich tatsächlich für Honda, dann könnte man 2018 mit den Toro-Rosso-Erfahrungswerten ein Getriebe für die japanische Antriebseinheit entwickeln und hätte einen Startvorteil.

Doch welche Chancen darf sich Toro Rosso in dieser Saison ausrechnen? Wegen Honda könnte es etwas dauern, bis man 2018 in Schuss kommt. Und während man im Vorjahr als Saisonziel Platz fünf ausgab, dann aber auf Platz sieben landete, hält man sich bisher eher bedeckt. Nach wie vor kommen immer wieder Gerüchte über einen möglichen Verkauf der kleinen Mannschaft in Faenza ans Tageslicht.

Zuletzt hieß es, dass die Unterstützer des indonesischen Testfahrers Sean Gelael an einer Übernahme interessiert sind. Doch die Verkaufsgerüchte sind fast so alt wie die Toro-Rosso-Truppe selbst. Es würde also nicht verwundern, wenn das Team auch Ende 2019 noch in Besitz von Red Bull steht.

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