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Toto Wolff: 2020 kein Grand Prix in Hockenheim!

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Toto Wolff: 2020 kein Grand Prix in Hockenheim!
Autor:
Co-Autor: René Fagnan
07.06.2019, 16:35

Hiobsbotschaft für alle deutschen Formel-1-Fans: Laut Mercedes-Teamchef Toto Wolff wird es 2020 voraussichtlich kein Rennen in Hockenheim geben

Die Signale verdichten sich weiter, dass es 2020 (genau wie 2015 und 2017) keinen Grand Prix von Deutschland geben wird. Seit die Hockenheim-Veranstalter in Barcelona versucht haben, einen neuen Deal mit den Formel-1-Chefs auszuhandeln, herrscht Funkstille. Doch Mercedes-Teamchef Toto Wolff verrät nun, dass es um die Chancen von Hockenheim schlecht steht.

Der deutsche Grand Prix werde dieses Jahr "wahrscheinlich zum letzten Mal" stattfinden, sagt Wolff bei einem Medientermin in Montreal: "Liberty verhandelt das, und wir würden den Deutschland-Grand-Prix liebend gern behalten." Aber der Konkurrenzkampf um Formel-1-Rennen sei hart, "und ich fürchte, Hockenheim kann sich das nicht leisten".

Hockenheim-Geschäftsführer Georg Seiler hatte zuletzt erklärt, dass man die Formel 1 am Ring halten möchte, aber nicht um jeden Preis. Am Ende müsse eine schwarze Null realistisch sein, ansonsten könne man einen Grand Prix wirtschaftlich nicht rechtfertigen. Diesbezüglich scheint die Kooperationsbereitschaft von Rechteinhaber Liberty Media enden wollend zu sein.

"Für uns ist das nicht schön, denn wir haben in Deutschland viele Fans und unser Hauptquartier", spielt Wolff auf die Daimler-Zentrale in Stuttgart an. Neben Hockenheim werde es vermutlich auch Barcelona treffen: "Das weiß ich nicht sicher, aber wahrscheinlich." Dafür werden Zandvoort (Niederlande) und Hanoi (Vietnam) neu in den Rennkalender aufgenommen.

Auf die Frage, ob er eine Erweiterung auf 25 Grands Prix begrüßen wurde, entgegnet Wolff: "Die Balance muss stimmen." Einerseits plädiert er für möglichst exklusive Veranstaltungen, andererseits seien mehr Rennen aber die einfachste Art, mehr Einnahmen zu generieren. "Für uns wären 20 Rennen in Ordnung", sagt er.

Im vergangenen Jahr hatte Wolff gemeinsam mit Renault-Teamchef Cyril Abiteboul die Idee ins Spiel gebracht, die Formel-1-Saison nicht zu erweitern, sondern sogar auf 15 Rennen zu reduzieren. Das sei nachhaltiger, und weil einzelne Veranstalter dann auf dem freien Markt möglicherweise mehr zahlen würden, wäre der Einnahmenverlust möglicherweise verschmerzbar.

Mit Bildmaterial von Sutton.

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