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Toto Wolff: COVID-19-Tests "können schon unangenehm werden"

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Toto Wolff: COVID-19-Tests "können schon unangenehm werden"
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Auch wenn die regelmäßigen Corona-Tests zuweilen unangenehm sind, kann Formel-1-Teamchef Toto Wolff der Situation auch etwas Positives abgewinnen

Der positive Corona-Test von Formel-1-Pilot Sergio Perez (Racing Point) hat das Paddock aufgeschreckt und noch einmal deutlich gemacht, dass das Risiko einer Infektion allen Vorsichtsmaßnahmen zum Trotz immer mitreist.

Im Interview mit 'ÖSTERREICH' darauf angesprochen, verrät Mercedes-Teamchef Toto Wolff: "Wir haben ein eigenes Ärzteteam bei den Rennen und schärfen unseren Mitarbeitern ein, worauf es ankommt. Dabei appellieren wir vor allem an die Vernunft der Leute. Und die Fahrer halten wir von allen Meetings fern."

Perez hatte sich das Virus bei einer Reise in seine Heimat Mexiko eingefangen, weshalb er Kritik auf sich zog. Der 30-Jährige selbst betonte jedoch, sich an alle Vorschriften gehalten zu haben. Das erste von zwei Rennen in Silverstone konnte er wegen seines positiven Tests trotzdem nur aus der Quarantäne verfolgen.

Wenn das Stäbchen bis zum Kleinhirn vordringt

Dass seine Infektion rechtzeitig erkannt wurde, ist dem strengen Testsystem zu verdanken, dass die Formel 1 für sämtliche Leute im Paddock vorsieht. Auch Wolff wird regelmäßig getestet. "Es kann schon unangenehm werden", gibt er zu.

"Oft hast du das Gefühl, sie schieben dir das Stäbchen durch die Nase bis ins Kleinhirn. Aber inzwischen hab ich mich daran gewöhnt. Es ist schon okay", sagt der Formel-1-Teamchef, denn ohne geht es nicht. "Wenn du weißt, dass jeder im Fahrerlager alle vier Tage getestet wird, gibt dir das ein Gefühl der Sicherheit."

Das Beispiel Perez habe aber auch gezeigt, dass man sich nie zu sicher fühle dürfe und immer damit rechnen müsse, dass auch ein Teammitglied positiv getestet wird. "Aber für diesen Fall haben sich alle sehr viele Gedanken gemacht", so Wolff.

Wolff: "Will, dass bei uns alle gleichgestellt sind"

Was den eng getakteten Saisonkalender angeht - im August finden allein vier Rennwochenenden statt - zeigt sich der Österreicher deutlich entspannter: "Mir macht das überhaupt nix, ich finde diesen Rhythmus sogar besser, als jedes zweite Wochenende ein Rennen zu fahren", outet sich Wolff als Fan der Triple-Header.

"Ich schlafe in meinem Motorhome an der Strecke und gehe 100 Meter ins Fahrerlager. Und dazwischen werde ich ständig getestet." Anders als viele der Crewmitglieder darf er zwischen den Rennen aber auch mal raus aus der Paddock-Blase.

Der Mercedes-Teamchef weiß: "Natürlich ist es nicht einfach, wenn du wochenlang weg bist, eine Woche zu Hause und dann wieder drei Wochen weg. Das geht extrem an die Substanz. Beim Management ist es etwas anderes, wir müssen zwischendurch Termine wahrnehmen, mit Sponsoren sprechen und so weiter."

Auch bei den Fahrern gebe es "aus Regenerationsgründen" Ausnahmen. "Aber prinzipiell will ich, dass alle bei uns gleichgestellt sind", sagt Wolff. "Lewis Hamilton zum Beispiel ist zwischen den beiden Spielberg-Rennen an der Strecke geblieben und hat die Zeit genutzt, um jeden Tag mit den Ingenieuren zu arbeiten."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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