Toto Wolff: Die Formel 1 überlebt auch ohne Red Bull

Mercedes-Sportchef Toto Wolff glaubt, die Formel 1 ist stark genug, um den möglichen Ausstieg von Red Bull und Toro Rosso zu verkraften. Gleichwohl wäre dies ein Rückschlag für den Sport.

Deshalb hofft Wolff weiterhin, dass es gelingt, Red Bull in der Formel 1 zu halten – auch wenn er nichts dazu beitragen kann, damit die entsprechende Entscheidung fällt.

„Red Bull ist eine Trendmarke und wichtig für die Formel 1. Ich hoffe, sie bleiben unserer Startaufstellung erhalten. Hoffentlich finden sie einen Motorenpartner“, sagte Wolff bei der Camp-Beckenbauer-Konferenz.

„Die Verhandlungen dauern an, aber nicht mit Mercedes. Also schauen wir einmal, was daraus wird. Sicher ist in jedem Fall: Ein Ausstieg von Red Bull und Toro Rosso wäre nicht gut für die Formel 1.“

Hersteller kommen und gehen

Allerdings verweist der Mercedes-Sportchef auch darauf, dass bereits in der Vergangenheit Teams ausgestiegen wären, ohne dass die Formel 1 daran zugrunde gegangen wäre.

„Innerhalb von 18 Monaten haben Toyota, Honda und BMW den Stecker gezogen. Das waren drei große Konstrukteure, aber die Formel 1 hat das verkraftet.“

„Nichtsdestotrotz muss das Ziel sein, Red Bull in der Formel 1 zu halten.“

Mercedes hatte sich bereits vor Wochen dagegen ausgesprochen, den Red-Bull-Teams Motoren zur Verfügung zu stellen. Auch Honda kann 2016 keine Kundentriebwerke liefern. So verbleibt Ferrari als einzige Option für Red Bull.

Erschwert wird die Situation dadurch, dass Red Bull nicht mit Kundenmotoren auf Vorjahresstand abgespeist werden will, sondern auf aktuellem Material besteht.

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