Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Für Dich empfohlen

Honda verrät: Wann endlich das große Motoren-Update kommt

Formel 1
Honda verrät: Wann endlich das große Motoren-Update kommt

Lewis Hamilton kritisiert zunehmende Softwareabhängigkeit in der Formel 1

Formel 1
Lewis Hamilton kritisiert zunehmende Softwareabhängigkeit in der Formel 1

ADAC GT Masters: Fahrerlager-Radar vom Nürburgring

ADAC GT Masters
ADAC GT Masters: Fahrerlager-Radar vom Nürburgring

"Es wäre eine Ehre": Norris spricht über Le Mans mit Valentino Rossi

Formel 1
"Es wäre eine Ehre": Norris spricht über Le Mans mit Valentino Rossi

Pirelli: Warum ein Nachhol-Rennen in Nahost schwer möglich wäre

Formel 1
Pirelli: Warum ein Nachhol-Rennen in Nahost schwer möglich wäre

Live im TV und Stream: Alle Infos zur Übertragung der Formel 1 in Spa

Formel 1
Spa
Live im TV und Stream: Alle Infos zur Übertragung der Formel 1 in Spa

So wird das Wetter beim Formel-1-Wochenende in Spa-Francorchamps

Formel 1
Spa
So wird das Wetter beim Formel-1-Wochenende in Spa-Francorchamps

Technische Probleme: KTM sucht um Erlaubnis zur Öffnung der Motoren an

MotoGP
Sachsenring
Technische Probleme: KTM sucht um Erlaubnis zur Öffnung der Motoren an

Toto Wolff erwartet harte Duelle mit Ferrari bis zum Saisonende

Toto Wolff erwartet Ferrari nach dem Sieg in Silverstone als ernsthaften Gegner bis zum Saisonende - Fred Vasseur dämpft derweil jede Diskussion über den Titelkampf

Toto Wolff erwartet harte Duelle mit Ferrari bis zum Saisonende

Wolff und Vasseur sind sich uneinig wer momentan die Nase im WM-Kampf vorne hat

Foto: Getty Getty

Mercedes-Teamchef Toto Wolff rechnet nach dem Sieg von Charles Leclerc beim Grand Prix von Großbritannien damit, dass Ferrari auch im weiteren Saisonverlauf ein ernsthafter Konkurrent bleiben wird. Nachdem Mercedes die ersten sechs Rennen unter dem neuen Reglement dominiert hatte, ist Ferrari seit einem umfangreichen Update in Barcelona deutlich näher an die Spitze herangerückt.

In Barcelona feierte Lewis Hamilton seinen ersten Grand-Prix-Sieg für Ferrari. Zwar meldete sich Mercedes mit einem Erfolg in Österreich zurück, doch in Silverstone gewann Leclerc bereits den zweiten Grand Prix für die Scuderia innerhalb der vergangenen drei Rennwochenenden.

"Wir müssen auf uns selbst schauen", sagt Wolff nach dem Rennen in Silverstone, bei dem George Russell als Zweiter aufs Podium fuhr. "Vor dem Wochenende haben sie gesagt, dass ihnen auf dieser Strecke Energie fehlen wird. Das war aber nicht der Fall. Sie waren ein starker Konkurrent und genau das ist jetzt für den Rest der Saison zu erwarten."

Vasseur bremst Erwartungen trotz Aufwärtstrend

Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur bleibt trotz der jüngsten Fortschritte vorsichtig. Obwohl Ferrari zuletzt deutlich aufgeholt hat, liegt das Team in der Konstrukteurswertung weiterhin 78 Punkte hinter Mercedes. Zudem sucht die Scuderia nach wie vor nach Konstanz. Denn in Österreich fielen Leclerc und Hamilton nach einem starken Qualifying im Rennen auf die Positionen acht beziehungsweise fünf zurück.

In Silverstone sorgte Hamilton mit der ersten Startreihe im Sprint zwar für eine Überraschung, im Sprint selbst musste er sich jedoch dem WM-Führenden Kimi Antonelli im Mercedes geschlagen geben. Dieser sicherte sich anschließend auch die Poleposition für den Grand Prix. Nach einem Positionsverlust in der ersten Runde lag Antonelli auf Kurs zu einem möglichen Sieg, ehe ihn ein Defekt an der Radabdeckung um diese Chance brachte.

Vasseur möchte deshalb von einem Titelkampf nichts wissen und bremst die Erwartungen nach dem Sieg in Silverstone erneut. Er erinnert daran, wie schnell sich die öffentliche Wahrnehmung in den vergangenen Wochen verändert hat: "Der Kampf um die Meisterschaft sind eure Worte. Nach Barcelona hieß es, Ferrari ist wieder im Titelrennen. Ich habe 'Nein' gesagt. Eine Woche später habt ihr gesagt, Ferrari ist nirgendwo. Ich habe wieder 'Nein' gesagt. Und wir standen in der ersten Startreihe."

Fokus liegt auf kontinuierlicher Verbesserung

Intern geht es stattdessen darum, die positive Entwicklung fortzusetzen und den Fokus konsequent auf das nächste Rennwochenende in Belgien zu richten. "Ich werde gegenüber allen im Werk genauso auftreten. Ich werde sagen: 'Leute, wir hatten ein gutes Wochenende. Jetzt konzentrieren wir uns auf Spa' Das bedeutet nicht, dass wir schon Meister sind. Wir sind aber auch nicht nirgendwo. Wir verbessern uns Schritt für Schritt", so Vasseur weiter.

Nach Ansicht des Ferrari-Teamchefs wäre es daher falsch, die Kräfteverhältnisse nach einzelnen Rennen neu zu bewerten. Entscheidend sei vielmehr, die Entwicklung des Teams kontinuierlich voranzutreiben, anstatt sich von einzelnen Ergebnissen leiten zu lassen.

"Aber so ist es nun einmal. Ich ziehe niemals nach einem oder zwei Rennen ein Fazit, egal ob das Ergebnis gut oder schlecht war. Ich konzentriere mich nur darauf, mehr zu erreichen und es besser zu machen." Vasseur betont, dass diese Herangehensweise für das gesamte Team gilt und er die Diskussion um die Meisterschaft bewusst den Medien überlässt. "Ich denke, das gilt für mich. Das gilt für alle im Werk. Über die Meisterschaft zu sprechen, ist eure Aufgabe. Ich selbst habe das nie getan."

Ungeachtet der unterschiedlichen Einschätzungen der beiden Teamchefs deutet sich damit an, dass Ferrari den Rückstand auf Mercedes weiter verkürzen könnte. Ob die Scuderia den Aufwärtstrend auch beim kommenden Rennwochenende in Spa- Francorchamps bestätigen kann, wird sich schon Mitte Juli zeigen.

Vorheriger Artikel Button erklärt Russell-Probleme: W17 passt nicht zu seinem Fahrstil
Nächster Artikel Formel-1-Titelkampf: Warum Ferrari jetzt alles auf Hamilton setzen muss

Aktuelle News