Toto Wolff: In Zukunft keine Lust mehr auf Vermittler-Rolle

Mercedes und Toto Wolff werden häufig in die Kontroverse um Racing Point mit reingezogen, doch darauf hat der Österreicher keine Lust mehr

Toto Wolff: In Zukunft keine Lust mehr auf Vermittler-Rolle

Obwohl vor allem Racing Point für seine vermeintliche Mercedes-Kopie am Pranger steht, sieht sich auch Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff in dem Fall starker Kritik ausgesetzt. Zwar richtet sich offiziell noch kein Protest gegen Mercedes selbst, dennoch ist auch der Österreicher häufig dabei, wenn es um Racing Point geht.

Wolff nimmt in gewisser Weise häufig die Rolle des Vermittlers ein, doch darauf kann er in Zukunft gerne verzichten, wie er sagt. In Silverstone sei er eines Morgens von McLaren-Geschäftsführer Zak Brown angerufen und gefragt worden, ob er bei einem Treffen zwischen Williams, Renault und McLaren dabei sein könnte.

"Ich würde sagen, es war eine Diskussion unter vier Teams - nicht mehr", sagt Wolff. "Ich denke nicht, dass ich eine Vermittler-Rolle hatte. Es war eher eine offene Diskussion darüber, wo wir in der Gesamtsituation stehen und welchen Einfluss es auf die Teams und die Formel 1 generell haben könnte", so Wolff. "Ich habe meine Meinung gesagt, mehr nicht."

In Zukunft könnte er sich aber aus dem Thema raushalten. Denn während Ferrari und Renault mit einer Berufung den Fall weiter verfolgen, hält er Mercedes von dem Thema weniger betroffen. "In Zukunft würde ich es daher lieber nicht mehr machen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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