Schlaflos in Monaco: So sehr nahm Toto Wolff die Niederlage mit

Toto Wolff verrät, dass die Niederlage gegen Ferrari in Monaco für ihn "ein Tiefpunkt der vergangenen Jahre" war. Anschließend konnte er sogar nicht mehr schlafen.

Am Ende reichte es doch wieder: Mercedes sicherte sich in der Formel-1-Saison 2017 zum vierten Mal in Folge Fahrer- und Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Doch der Weg dahin war dieses Mal deutlich steiniger als in den drei Jahren zuvor. Vor allem in der ersten Saisonhälfte standen die Silberpfeile mächtig unter dem Druck von Ferrari. "Sie haben mich am meisten beeindruckt", lobt Wolff die Scuderia im Rahmen der diesjährigen FIA-Gala in Paris.

"Wenn man ihre Leistungen 2016 und 2017 vergleicht, dann haben sie einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht", erklärt der Österreicher. Die Italiener gewannen in diesem Jahr fünf Rennen - so viele wie seit 2010 nicht mehr. "Zu Beginn der Saison waren sie auf einem sehr hohen Level und haben uns ziemlich unter Druck gesetzt", erinnert Wolff. Nach dem sechsten Saisonrennen in Monaco führt Ferrari beide Weltmeisterschaften an.

Doch genau dieses Wochenende im Fürstentum war laut Wolff auch ein Wendepunkt in diesem Jahr. Ferrari fuhr in Monaco einen Doppelsieg ein, während sich Mercedes beim Set-up verzettelte und nicht über die Plätze vier und sieben hinauskam. "Monaco war für mich wirklich ein Tiefpunkt der vergangenen Jahre. Ich konnte die ganze Nacht nichts schlafen", verrät Wolff.

"Ich lief durch die Straßen und versuchte, irgendwie etwas Schlaf zu finden", berichtet der Österreicher. Gleichzeitig sei es aber auch ein "guter Moment für das Team" gewesen. Denn Mercedes habe aus den eigenen Fehlern gelernt und verpasste anschließend in der gesamten restlichen Saison nie mehr das Podium. Einen Grund für schlaflose Nächte gab es anschließend nicht mehr.

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