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Toto Wolff: Red Bull wird 2020 unser härtester Gegner

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Toto Wolff: Red Bull wird 2020 unser härtester Gegner
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19.02.2020, 17:45

Die Silberpfeile geben am ersten Testtag bereits wieder den Ton an, doch Toto Wolff erwartet in der Saison 2020 den großen Angriff von Red Bull

Während die Formel-1-Welt nach dem ersten Testtag schon fleißig die Testzeiten zwischen Mercedes und Ferrari vergleicht, hat Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff einen anderen Gegner als die Roten als Hauptkonkurrent für 2020 im Blick: Red Bull.

Max Verstappen wurde am Mittwoch in Barcelona mit mehr als einer halben Sekunde Rückstand auf Lewis Hamilton zwar nur Vierter, dennoch glaubt Wolff, dass sich die Bullen aus einem Grund richtig reinhängen werden. "Max könnte der jüngste Weltmeister werden, wenn er gewinnt. Ich denke, dass Red Bull und Helmut (Marko) da großen Wert drauf legen", sagt der Österreicher bei 'Sky Sports F1'.

Aus diesem Grund geht Wolff auch davon aus, dass sich Red Bull "enorm auf die Saison 2020 konzentrieren" wird und 2021 etwas vernachlässigen könnte - einfach weil man den Rekord möchte. "Es wäre schön für sie", sagt Wolff.

Schenken werden die Silberpfeile der Konkurrenz aber nichts, das hat sich schon am ersten Testtag in Barcelona angedeutet. Lewis Hamilton sorgte zusammen mit Valtteri Bottas für eine Doppelführung der Silbernen. Mit seiner Zeit von 1:16.976 Minuten lag der Brite vier Zehntelsekunden vor dem ersten Verfolger, Sergio Perez im Racing Point.

Und Ferrari? Die lagen mit Charles Leclerc nur auf dem elften Rang - 1,3 Sekunden hinter der Spitze.

Es scheint also schon wieder gut zu laufen bei Mercedes, die mit 173 Runden mehr als alle anderen gefahren haben. "Wir hatten ein paar Schwächen und haben auf alle Sachen im Auto geschaut. Valtteris Aussagen nach dem Morgen waren positiv", betont Wolff. "Das Auto hat mehr Grip und fühlt sich gut an. Das ist ein erster guter Indikator."

Allerdings muss betont werden, dass Mercedes nicht alleine Kilometerfresser gespielt hat: Alle zehn Teams fuhren heute mehr als 100 Runden. "Die Regeln sind stabil, von daher sieht man weniger Autos, die kaputtgehen. Alle haben ihre Prüfstände, die über den Winter gelaufen sind", versucht Wolff die Erklärung zu finden.

"Wenn man den Shakedown fährt, dann sieht man, dass alle Schrauben richtig angezogen sind. Und dann bringt man das Auto hierher und fährt. Ich denke, dass es das Zuverlässigste ist, was wir in den vergangenen Jahren gesehen haben."

Mit Bildmaterial von LAT.

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