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Toto Wolff: Robert Kubica hätte Weltmeister werden können

Vor dem schweren Rallyeunfall vor der Saison 2011 galt Robert Kubica als kommender Formel-1-Weltmeister, wie Mercedes-Sportchef Toto Wolff meint

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Toto Wolff: Robert Kubica hätte Weltmeister werden können

Was wäre, wenn? Diese Frage mag sich Robert Kubica schon mehrmals selbst gestellt haben. Denn seine Motorsport-Karriere hätte zweifelsohne anders verlaufen können, wäre er nicht im Frühjahr 2011 bei einem Gasteinsatz in der Rallye "Ronde di Andora" schwer verunfallt. Doch Kubica hat sich von seinen Verletzungen nicht entmutigen lassen und schaffte 2019 das Formel-1-Comeback.

Dafür zollt ihm Mercedes-Sportchef Toto Wolff bei 'TVP' in Polen Respekt und meint: "Mich hat seine Rückkehr in die Formel 1 sehr gefreut. Robert hat es den Zweiflern bewiesen, dass er selbst mit einer solchen Verletzung ein Rennauto fahren und kämpfen kann."

Im Williams FW42 waren Kubica und dessen Teamkollege George Russell jedoch chancenlos unterwegs, kamen nie über die erste Qualifyinghürde hinaus und fuhren auch in den Rennen nur hinterher. Einzig Kubica glückte ein Top-10-Ergebnis: Beim Deutschland-Grand-Prix in Hockenheim wurde er im Regenchaos Zehnter und holte so den einzigen Williams-Punkt 2019.

Wolff traut Kubica alles zu

Es war vermutlich der letzte WM-Punkt in Kubicas Formel-1-Fahrerkarriere, wie Wolff vermutet. Zumal Kubica seinen Vertrag bei Williams nicht verlängert und 2020 keinen Stammplatz mehr in der Formel 1 hat. "Ich glaube, er wird der Szene erhalten bleiben", sagt Wolff, "aber wohl in einer anderen Rolle."

Im Raum steht in der Tat, dass Kubica im kommenden Jahr als Testfahrer aktiv bleiben könnte, besiegelt ist bisher jedoch nichts. Wolff will jedenfalls nichts ausschließen und meint: "Bei Robert weißt du nie. Er mag jetzt vielleicht gehen, aber dann vielleicht auch nochmals zurückkommen."

"Hätte er damals nicht diesen sehr unglücklichen Unfall gehabt, er hätte Weltmeister werden können", so Wolff weiter. Tatsächlich wurde Kubica als damaliger Renault-Fahrer bereits mit einem Ferrari-Cockpit in Verbindung gebracht, nachdem er 2008 den einzigen Sieg des BMW-Werksteams und 2010 den (Lotus-) Renault-Aufschwung in der Formel 1 eingeleitet hatte.

Wolff schließt nicht aus, dass Kubica eine neue Chance bekommt - aber nicht notwendigerweise im Cockpit: "Robert ist ein kluger Bursche. Mit seinem Know-how kann er in einer anderen Rolle durchaus Weltmeister werden." Welche das sein könnte, das ließ Wolff aber offen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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