Toto Wolff über Abu Dhabi: "Wir hätten sie fahren lassen sollen…"

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Toto Wolff über Abu Dhabi:
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
Übersetzung: Stefan Ehlen
09.12.2016, 09:24

Mercedes-Sportchef Toto Wolff denkt nun anders über das Finale der Formel-1-Saison 2016 und das Titelduell zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg.

Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
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Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid führt beim Start zum Rennen
Weltmeister Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 reicht die Hand dem Sieger Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1
Zielflagge für Sieger Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid und den 2, und neuen Weltmeister Ni
Nico Rosberg, 50. Podium für Mercedes AMG F1 - Malaysia 2016

"Im Eifer des Gefechts triffst du Entscheidungen, aber manchmal sind sie eben falsch", sagte Wolff im Gespräch mit Sky Sports F1.

"Wir dachten: Dieses Rennen gibt genauso viele Punkte wie jedes andere Rennen. Und wir wollten dieses Rennen gewinnen. Dabei haben wir nicht beachtet, dass es für die Fahrer um deutlich mehr ging."

"So, wie das Rennen verlaufen ist, hätten wir anders kommunizieren sollen", meint Wolff. "Rückblickend hätten wir sie einfach so fahren lassen sollen, wie sie es für angemessen hielten."

Diese Äußerungen klingen ganz anders als die Meinung, die Wolff unmittelbar nach dem Großen Preis von Abu Dhabi vertreten hat.

Hamilton wurde für seine "Bummeltaktik", mit der er Rosberg in Zweikämpfe mit Sebastian Vettel (Ferrari) und Max Verstappen (Red Bull Racing) verstricken wollte, sowohl "Anarchie" als auch die Schaffung eines "Präzedenzfalls" attestiert.

Es stand sogar eine teaminterne Bestrafung Hamiltons im Raum, zumal er sich wiederholt den Anweisungen des Mercedes-Kommandostands widersetzt hatte. Dass Mercedes jedoch Abstand nimmt von Sanktionen gegen den Ex-Champion, stand bereits seit wenigen Tagen fest.

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