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Toto Wolff: Verstappen fährt halt so, wie man es ihm erlaubt

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff sieht bei Max Verstappens Fahrstil keinen Zusammenhang mit 2021 und sagt, dass Fahrer fahren, wie man es ihnen erlaubt

Toto Wolff: Verstappen fährt halt so, wie man es ihm erlaubt

Dass Max Verstappen ein knallharter Fahrer ist, das ist bekannt. Doch ist der Niederländer auch ein unfairer Fahrer? Zumindest war man bei McLaren nach dem vergangenen Rennen nicht zufrieden mit der Fahrweise des dreimaligen Weltmeisters, der im Zweikampf mit Lando Norris in Österreich mehrfach grenzwertig unterwegs gewesen sein soll.

McLaren-Teamchef Andrea Stella legte nach dem Rennen sogar nahe, dass das Zweikampfverhalten eine Folge aus dem WM-Duell mit Lewis Hamilton 2021 sei, bei dem viele Manöver von der Rennleitung nicht unterbunden wurden.

Diese Ansicht teilte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff zwar nicht, dennoch sagt er, dass Verstappen eben so weit fährt, wie man es ihm erlaubt. "Das ist einfach sein Fahrstil", sagt er und glaubt nicht, dass sich seit dem Hamilton-Duell etwas verändert habe. "Das haben wir schon gesehen, seit er in die Formel 1 gekommen ist."

 

Bewerten möchte er den Stil des Niederländer nicht, er sagt nur: "Ich denke, man geht einfach so weit, wie man gelassen wird. Und ich sage nicht, dass es gut oder schlecht ist."

So sei es aber in allen Bereichen der Formel 1. So wie man am Start so weit nach vorne auf die Linie fährt, ohne bestraft zu werden, oder so wie man bei Tracklimits möglichst weit rausfahren möchte.

"Und so wie wir im technischen Bereich alles ausreizen, so reizen auch die Fahrer alles aus", sagt Wolff. "So einfach ist das."

Am Donnerstag hatten sich auch viele Fahrer auf die Seite von Verstappen gestellt und gesagt, dass der Niederländer in Spielberg nichts Schlimmes gemacht habe. Norris hatte in der Woche zuvor vor allem das Spurwechseln beim Anbremsen kritisiert, am Donnerstag aber ein wenig zurückgerudert und seine Kritik relativiert.

McLaren wollte nach dem Rennen eine Klarstellung haben, was erlaubt ist und was nicht, doch Geschäftsführer Zak Brown betont, dass es dabei nicht konkret um Verstappen geht. "Ich denke nicht, dass es fair wäre, das als Fahrweise von Max zu charakterisieren", sagt er auf Nachfrage. "Alle Fahrer fahren am absoluten Limit - wie sie es auch tun sollten."

"Wir brauchen einfach Regeln, die schwarz und weiß sind und auch konsequent durchgesetzt werden", so Brown. "Es geht nicht darum, die Fahrer zu säubern, sondern deutlich klarere Regeln auf einer konstanten Basis zu haben und diese auch umzusetzen - egal wie sie aussehen."

"Aber ich denke, dass dies die 20 besten Fahrer auf der Welt sind, von daher werden sie mit allem zurechtkommen."

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