Trotz Corona-Angst: Vietnam hält an Formel-1-Rennen fest

Obwohl es aufgrund des Coronavirus zuletzt zu Zweifeln an der Austragung des ersten Vietnam-Rennens kam, will das Land am Grand Prix festhalten

Trotz Corona-Angst: Vietnam hält an Formel-1-Rennen fest

Vietnam hält trotz der jüngsten Entwicklungen rund um das Coronavirus an der Austragung seines Rennens fest. Nach der Verschiebung des Grand Prix von China standen auch über dem Formel-1-Debüt von Vietnam Fragezeichen, weil sechs Dörfer rund um die Hauptstadt Hanoi aufgrund von Virusfällen unter Quarantäne gesetzt wurden.

Doch in dem südostasiatischen Staat gibt man sich noch ruhig: "Das Formel-1-Rennen wird nicht verschoben", betont Tran Trun Hieu, der Vizechef des Tourismusbüros in Hanoi. "Auch wenn es ein Sportevent ist, hat es einen sehr großen Einfluss auf den Tourismus in Vietnam und Hanoi."

Die vietnamesischen Behörden hätten daher entschieden, dass das Rennen aktuell wie geplant am 5. April ausgetragen wird, wie Grand-Prix-Chef Le Ngoc Chi gegenüber der Presseagentur 'AFP' angibt. Die Vorbereitungen auf das erste Rennen in der Hauptstadt laufen bereits; laut der Agentur werden derzeit Tribünen aufgebaut.

Vietnam grenzt südlich an China und hat aktuell alle Flüge aus und nach China gestoppt, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Bislang wurden 16 Fälle des Coronavirus im Land bestätigt, doch bei den Verantwortlichen wird betont, dass man alle Maßnahmen treffe, um die Sicherheit der Fans zu gewährleisten.

Das Rennen soll zwei Wochen vor dem ursprünglichen China-Termin stattfinden.

Mit Bildmaterial von VGPC.

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