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Trotz drohender Absage: Monaco bereitet sich auf Formel 1 vor

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Trotz drohender Absage: Monaco bereitet sich auf Formel 1 vor
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper

Nur die wenigsten rechnen noch mit einer regulären Austragung des Großen Preises von Monaco, doch solange es keine Absage gibt, gehen die Arbeiten weiter

Obwohl das öffentliche Leben auch in Monaco stark eingeschränkt ist, gehen die Vorbereitungen auf das Formel-1-Rennen in Monte Carlo weiter. Bars, Cafes, Kinos und Schulen sind geschlossen, doch der Grand Prix am 24. Mai ist bislang nicht offiziell abgesagt. Daher werden auch Arbeiten an der Strecke weiter vorgenommen, trotz eines Stopps aller staatlich unterstützten Projekte.

So soll etwa der Abschnitt zwischen der Schikane und der Tabac-Kurve erneuert werden. "Die Arbeiten müssen weitergehen, solange die Entscheidung, den Formel-1-Grand-Prix zu verschieben oder abzusagen, nicht getroffen wurde", erklärt Marie-Pierre Gramaglia, die in der Regierung für den Bereich Equipment, Umwelt und urbane Planung zuständig ist.

Organisator Automobile Club de Monaco hat sein Büro mittlerweile offiziell geschlossen, veröffentlichte am Montag aber noch ein Statement, dass sowohl der Formel-1-Grand-Prix wie auch der zwei Wochen davor stattfindende Historic GP nach aktuellem Stand noch wie geplant stattfinden.

 

Formel-1-Insider gehen jedoch davon aus, dass die Saison 2020 frühestens Anfang Juni in Baku beginnen kann. Zandvoort, Barcelona und Monaco sind bislang nicht offiziell gestrichen, für viele gilt das jedoch nur als Frage der Zeit.

Im Hintergrund laufen bereits die Planungen an einem Ersatzkalender. Gestern hatte die Formel 1 die Verlegung der Sommerpause verkündet, was Raum für mögliche Rennen im August schafft. Monaco werden dabei jedoch wenig Chancen eingeräumt, einen der Nachholplätze zu bekommen. Denn als einziges Rennen zahlt man keine Antrittsgebühr - und Kosten einzuholen dürfte Priorität besitzen.

Am heutigen Donnerstag findet eine Telefonkonferenz zwischen den Teamchefs, den Formel-1-Bossen Chase Carey und Ross Brawn sowie FIA-Präsident Jean Todt statt, in der es unter anderem um den Kalender gehen soll.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Urheber Norman Fischer