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Trotz Einschränkungen: McLaren MCL35M mit "frischen Ideen"

Technikchef James Key spricht über die Veränderungen am neuen McLaren MCL35M und welche Auswirkungen der Motorwechsel zu Mercedes hatte

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Trotz Einschränkungen: McLaren MCL35M mit "frischen Ideen"

Trotz der eingeschränkten Regeln für 2021 habe McLaren bei seinem MCL35M noch "frische Ideen" einbauen können, wie Technikchef James Key sagt. McLaren hat am gestrigen Montag als erstes Team seinen neuen Boliden für die Formel-1-Saison 2021 vorgestellt. Zwar sieht er seinem Vorgänger naturgemäß ziemlich ähnlich, dennoch gibt es einige Veränderungen am Fahrzeug zu sehen.

Der Hauptfokus des Teams lag natürlich auf dem Einbau des neuen Mercedes-Triebwerks, aber auch die Aerodynamik des Autos stand auf dem Prüfstand, weil man das in der zweiten Jahreshälfte 2020 eingeführte Nasenkonzept weiter erforschen wollte.

"Es gab einen Aero-Push", sagt Key. "Jedes neue Regelset bringt frische Möglichkeiten in anderen Bereichen mit sich, also sieht das Auto auch ein wenig anders aus." So habe sich die Nase zwar reglementtechnisch nicht verändert, dennoch schaue sich McLaren auch Entwicklungen in diesem Bereich an.

McLaren MCL35M

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Foto: McLaren

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Foto: McLaren

"Es wäre ein wenig naiv zu denken, dass man sich einfach ein bisschen an die Regeländerungen anpasst und weitermacht. Jeder wird mit Sicherheit hart pushen, also wollten wir sicherstellen, dass wir das Gleiche machen", so der Technikchef.

Die größte Hürde war aber der Einbau der Mercedes-Power-Unit, wofür der Rennstall sogar seine beiden Token verwenden musste. Für Schwierigkeiten sorgte vor allem das Layout der Power-Unit, das durch den geteilten Aufbau von Turbine und Kompressor anders ist als bei Vorgänger Renault.

Zum Vergleich MCL35 vs. MCL35M

"Jede Motoreninstallation ist anders", sagt Key. "Es gibt keine einheitliche Lösung, wie die Power-Units aussehen oder wie groß einige Schlüsselkomponenten sind. All das beeinflusst die Architektur des Autos."

McLaren wollte versuchen, so wenig zu verändern wie möglich. Einige Anpassungen an homologierten Bereichen waren jedoch notwendig. "Das hat wohl zu einem weniger optimalen Ansatz geführt, als wenn man komplett frei wäre. Aber ich denke nicht, dass es ein großer Nachteil ist", so Key.

Und trotz der ganzen Arbeit zeigt sich der Technikchef beeindruckt davon, wie gut durchdacht der Aufbau des Mercedes-Motors ist: "Die Mercedes-Installation ist extrem sauber. Man kann sehen, wie viel Liebe zum Detail aufgebracht wurde. In dieser Hinsicht ist es ziemlich einfach zu verpacken und hat uns einige Pluspunkte beschert", so Key.

"Trotzdem gab es einige Anforderungen in anderen Bereichen, an die wir uns anpassen mussten."

Mit Bildmaterial von McLaren.

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