Trotz engem Kampf um P10: Alonso glaubt nicht an Williams-Bedrohung

Obwohl er in Spielberg hart gegen George Russell um einen Punkt kämpfen musste, hält Fernando Alonso Williams nicht für einen dauerhaften Gegner

Trotz engem Kampf um P10: Alonso glaubt nicht an Williams-Bedrohung

In Spielberg musste Fernando Alonso George Russell wehtun und ihm in der Schlussphase seinen ersten Punkt für Williams wegnehmen. Doch dass der britische Rennstall auch in Zukunft zur Gefahr für Alpine wird, glaubt der Spanier nicht.

"Ich denke, dass sie einen Schritt nach vorne gemacht haben, aber wir haben uns auch die Ergebnisse aus dem vergangenen Jahr angesehen. Dort waren sie von Platz elf gestartet, also scheint es eine Strecke zu sein, auf der sie gut performen", sagt Alonso.

Tatsächlich war George Russell beim Steiermark-Grand-Prix 2020 von Platz elf ins Rennen gegangen, profitierte dabei jedoch von einer Strafversetzung von Charles Leclerc (Ferrari) und nassen Bedingungen. Im trockenen Qualifying in der Woche zuvor war der Brite nur auf Platz 17 gelandet und in Q1 ausgeschieden.

In der Qualifikation vor zwei Wochen schaffte es Russell hingegen sogar in Q3 und bescherte seinem Team damit den ersten Top-10-Einzug seit drei Jahren. Im Rennen klammerte sich Russell lange an seinen ersten Punkt, bevor er in der Schlussphase von Alonso überholt wurde. "Wir müssen ein paar Rennen abwarten, ob sie schnell sind oder nicht", sagt der Spanier über Williams.

 

Der Alpine-Pilot hatte in Spielberg das Pech, von Sebastian Vettel in Q2 aufgehalten worden zu sein und so den Sprung in Q3 zu verpassen. Die Performance sei aber ermutigend, und wenn man diese in Silverstone wiederholen könnte, rechnet er mit einer Platzierung in den Top 7 oder Top 8. "Das wäre sicherlich ein Schritt nach vorne."

Generell rechnet er aber nicht mehr damit, dass sich beim Kräfteverhältnis viel verschieben wird. Denn alle Teams arbeiten zu einem Großteil bereits am Auto für 2022. Besondere Ziele hat sich Alonso für die zweite Saisonhälfte daher nicht gesetzt, er geht aber davon aus, gegen Aston Martin und AlphaTauri um Platz fünf bei den Konstrukteuren zu kämpfen.

Aktuell liegt Alpine mit 32 Punkten nur auf Rang sieben und muss Punkte gegenüber der Konkurrenz (44 und 48 Zähler) gutmachen.

"Es geht aber mehr darum, die Teamstruktur aufzubauen, die Boxenstopps, die Strategie, das Reifenmanagement und viele andere Dinge feinzutunen, um so gut wie möglich auf 2022 vorbereitet zu sein", so Alonso.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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