Trotz Fehlstart: WM-Titel 2026 bleibt das Ziel für Lando Norris
Laut Lando Norris ist es noch viel zu früh, die Saison 2026 bereits jetzt abzuschreiben - McLaren habe bereits bewiesen, dass man einen Rückstand aufholen kann
Lando Norris wartet noch auf seinen ersten Podestplatz in diesem Jahr
Foto: Getty Getty
McLaren war zu Beginn der Formel-1-Saison 2026 lediglich die dritte Kraft im Feld. In der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft liegt man nach den ersten drei Saisonrennen auf P3 hinter Mercedes und Ferrari, und in Suzuka holte Oscar Piastri den bislang einzigen Podestplatz des Teams.
Lando Norris wartet noch auf sein erstes Top-3-Ergebnis in diesem Jahr und ist in der Fahrer-WM aktuell lediglich Fünfter. In einem Q&A von McLaren erklärt der Weltmeister dennoch kämpferisch: "Ich glaube, wir können eine gute Saison hinlegen, auch wenn wir im Moment noch nicht dort stehen, wo wir gerne wären."
"Obwohl wir nicht so in die Saison gestartet sind, wie wir es uns gewünscht hätten, wollen wir dennoch alles geben, um die Meisterschaft zu gewinnen", kündigt er selbstbewusst an und betont, dass man 2026 nicht jetzt bereits abschreiben und sich auf das nächste Jahr konzentrieren werde.
"Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Ansatz jemals wirklich funktioniert", sagt Norris, der seinen vollen Fokus auf die laufende Saison richten möchte. "Es gibt viele Beispiele, bei denen wir zu Beginn des Jahres nicht ganz dort waren, wo wir hinwollten, am Ende aber in einer viel stärkeren Position standen", erinnert er.
Konkret nennt er die Jahre 2023 und 2024 als Beispiele. 2023 holte McLaren in den ersten beiden Rennen keinen einzigen WM-Punkt, stand später in der Saison aber regelmäßig auf dem Podium. Ein Jahr später holte McLaren nur einen Podestplatz in den ersten vier Rennen, wurde am Ende aber sogar Weltmeister.
"Und wir sind jetzt ein stärkeres Team als damals", betont Norris und erklärt: "Wir haben das schon erlebt, geschafft und daraus gelernt, und ich vertraue darauf, dass dieses Team weiß, wie man es wieder schafft. Es liegt noch viel harte Arbeit vor uns, aber wir sind bereit dafür."
Oscar Piastri: Haben es selbst in der Hand
Auch Teamkollege Piastri sieht es ähnlich und erklärt: "Ich bin zuversichtlich, dass wir mit diesem Team in dieser Saison wieder regelmäßig um Siege kämpfen werden." Das vergangene Rennen in Japan sei bereits ein Schritt in die richtige Richtung gewesen.
"Wir konnten unsere ursprünglichen Erwartungen übertreffen und hätten ohne das Safety-Car durchaus um den Sieg mitkämpfen können", so Piastri, der den Grand Prix in Suzuka zu Beginn lange anführte. "Wir haben noch viel Arbeit vor uns, um wieder konstant ganz vorne mitzufahren", weiß er zwar.
Gleichzeitig erklärt der Australier jedoch, dass man es selbst in der Hand habe, "den Rückstand auf Mercedes zu verkürzen" und bei der Entwicklung des Autos einen besseren Job zu machen. "Dieses Team hat bewiesen, dass wir das Blatt wenden können", betont auch er.
"Wir starten aus einer stärkeren Position als bei früheren Gelegenheiten, wie beispielsweise 2024. Ich habe vollstes Vertrauen, dass das Team alles tun wird, um uns dorthin zu bringen, und ich bin wirklich gespannt darauf, was wir erreichen können", so Piastri.
Diese Story teilen oder speichern
Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!
Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.